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Welche Babynamen sind in Wien und Österreich am beliebtesten

Beliebteste Babynamen in Wien und Österreich: Emilia und Noah führen in Wien, Emma und Noah bundesweit. Die neuen Daten zeigen Top 10, Trends, Unterschiede und die wichtigsten Antworten für 2026 neu.

Inhaltsverzeichnis

Die neuesten Babynamen Wien zeigen einen anderen Spitzenplatz bei den Mädchen als die österreichweite Statistik: Emilia führt in der Hauptstadt mit 85 Vergaben vor Mia mit 83 und Olivia mit 80, während österreichweit Emma mit 559 Nennungen vor Emilia mit 552 und Marie mit 516 liegt. Bei den Buben gibt es dagegen einen gemeinsamen Sieger: Noah steht sowohl in Wien mit 144 Vergaben als auch in ganz Österreich mit 674 auf Platz 1. Die amtlichen Daten betreffen Kinder des Geburtsjahres 2025; Statistik Austria erstellte die österreichweite Hitliste am 9. Juli 2026, die Stadt Wien führt die endgültigen Wiener Geburtsdaten ebenfalls für 2025. Damit sind dies im August 2026 die neuesten vollständig abgeschlossenen Jahresranglisten für Österreich und Wien. Die Unterschiede zwischen Hauptstadt und Gesamtstaat stehen auch im Mittelpunkt der aktuellen Namensauswertung von Wien Today.

In Wien folgen bei den Buben Adam mit 139 und Elias mit 113 auf Noah, österreichweit sind es Paul mit 625 und Maximilian mit 607. Die Abweichungen reichen damit weit über den ersten Platz hinaus: Emma ist österreichweit die Nummer eins der Mädchen, erreicht in Wien aber nur den geteilten sechsten Rang; Adam steht in Wien auf Platz 2 der Buben, gehört national jedoch nicht zur Top 10. Gleichzeitig zeigen die Vorjahresdaten, wie schnell sich die Reihenfolge verändern kann. Noah lag 2024 in Wien noch auf Rang 3 hinter Adam und Elias, bevor er innerhalb eines Jahres mit 44 zusätzlichen Vergaben an beiden vorbeizog.

Die Ranglisten wurden 2026 veröffentlicht beziehungsweise aktualisiert, beschreiben aber das abgeschlossene Geburtsjahr 2025 und nicht bereits alle im Jahr 2026 geborenen Kinder.

Welche Namen in Wien und Österreich die Top 10 bilden

Die Wiener Babynamen Liste basiert auf den endgültigen Daten von Statistik Austria und wird von der Stadt Wien veröffentlicht. Als Wiener Neugeborenes zählt ein Kind, dessen Mutter zum Zeitpunkt der Geburt ihren Hauptwohnsitz in Wien hatte. Der tatsächliche Geburtsort spielt für diese Zuordnung keine Rolle. Die Wiener Top 10 werden nach exakter Schreibweise des ersten Vornamens ausgewiesen.

Top 10 der Mädchennamen in Wien

RangVornameVergabenAnteil
1Emilia850,9 %
2Mia830,9 %
3Olivia800,9 %
4Mila720,8 %
4Nora720,8 %
6Emma690,7 %
6Sophia690,7 %
8Lea650,7 %
9Sofia610,7 %
10Lara590,6 %

Zwischen Emilia und Mia liegen lediglich zwei Vergaben. Olivia folgt weitere drei Nennungen dahinter. Mila und Nora kommen beide auf 72 und teilen sich deshalb Rang 4, Emma und Sophia teilen sich mit jeweils 69 Vergaben Platz 6. Sofia und Sophia erscheinen getrennt, weil die aktuelle Wiener Tabelle nach exakter Schreibweise zählt.

Top 10 der Bubennamen in Wien

Rang laut Stadt WienVornameVergabenAnteil
1Noah1441,5 %
2Adam1391,4 %
3Elias1131,2 %
4Leon971,0 %
5Maximilian870,9 %
6Theodor850,9 %
7Emil820,8 %
7Leo760,8 %
9Luka740,8 %
10Paul710,7 %

Die Tabelle übernimmt die Rangangaben der Stadt Wien unverändert. Dort werden Emil mit 82 und Leo mit 76 Vergaben beide als Rang 7 ausgewiesen, danach folgt Luka auf Rang 9. Für den Vergleich sind deshalb die absoluten Zahlen besonders hilfreich: Zwischen Noah und Adam liegen fünf Vergaben, zwischen Adam und Elias bereits 26.

„Als Wiener Neugeborenes gilt ein Baby, dessen Mutter zum Zeitpunkt der Geburt den Hauptwohnsitz in Wien hat.“
Stadt Wien, Vornamenstatistik.

Österreichweit basiert die Statistik ebenfalls auf dem jeweils ersten Vornamen. Erfasst wurden 2025 insgesamt 36.887 Mädchen und 39.180 Buben, deren Mütter zum Zeitpunkt der Geburt ihren Hauptwohnsitz in Österreich hatten. Emma wurde 559-mal vergeben, Noah 674-mal.

Top 10 der Mädchennamen in Österreich

RangVornameVergabenAnteilRang 2024
1Emma5591,5 %2
2Emilia5521,5 %1
3Marie5161,4 %3
4Mia4521,2 %6
5Sophia4371,2 %5
6Anna4231,1 %4
7Lena4131,1 %7
7Valentina4131,1 %8
9Laura3731,0 %10
10Johanna3621,0 %14

Emma und Emilia trennen österreichweit nur sieben Vergaben. Marie liegt mit 516 Nennungen auf Platz 3 und hält damit ihren Vorjahresrang. Mia macht zwei Positionen gut, während Anna von Rang 4 auf 6 zurückfällt. Johanna ist die auffälligste Aufsteigerin innerhalb der Top 10: von Platz 14 auf Platz 10.

Top 10 der Bubennamen in Österreich

RangVornameVergabenAnteilRang 2024
1Noah6741,7 %3
2Paul6251,6 %2
3Maximilian6071,5 %5
4Elias5961,5 %1
5Jakob5951,5 %4
6Felix5501,4 %6
7Leo5301,4 %10
8Leon5051,3 %7
9Jonas4871,2 %9
10Lukas4601,2 %11

Noah steigt national von Platz 3 auf Platz 1. Paul bleibt Zweiter, Maximilian verbessert sich von Rang 5 auf 3. Elias, der 2024 erstmals die österreichweite Rangliste angeführt hatte, fällt auf Rang 4. Zwischen Elias mit 596 und Jakob mit 595 entscheidet nur eine einzige Vergabe über die Reihenfolge.

Die nationale Rangliste und die Wiener Tabelle messen dasselbe Grundprinzip, bilden aber zwei unterschiedliche geografische Ebenen ab.

Wie stark Wien vom österreichischen Durchschnitt abweicht

Die Vornamen Österreich zeigen bei den Mädchen einen besonders klaren Unterschied zwischen Wien und dem gesamten Bundesgebiet. Österreichweit steht Emma auf Rang 1, in Wien dagegen Emilia. Emma erreicht in der Hauptstadt mit 69 Vergaben nur den geteilten sechsten Platz. Emilia ist umgekehrt in Wien Spitzenreiterin und österreichweit Zweite.

Mia ist in beiden Auswertungen weit vorne, allerdings unterschiedlich platziert. In Wien liegt der Name mit 83 Vergaben auf Rang 2, österreichweit mit 452 auf Rang 4. Olivia ist in Wien sogar Dritte, gehört aber nicht zur nationalen Top 10. Marie steht österreichweit auf dem dritten Platz, taucht dagegen in der Wiener Top 10 nicht auf.

Bei den Buben sorgt Noah für die grösste Gemeinsamkeit. Er ist in beiden Statistiken die Nummer eins. Danach gehen die Ranglisten sofort auseinander: Adam und Elias folgen in Wien, Paul und Maximilian im gesamten Österreich.

VergleichWienÖsterreich
Mädchen Rang 1Emilia, 85Emma, 559
Mädchen Rang 2Mia, 83Emilia, 552
Mädchen Rang 3Olivia, 80Marie, 516
Buben Rang 1Noah, 144Noah, 674
Buben Rang 2Adam, 139Paul, 625
Buben Rang 3Elias, 113Maximilian, 607
EmmaRang 6, 69Rang 1, 559
PaulRang 10, 71Rang 2, 625

Der Vergleich zeigt, warum österreichweite Suchanfragen nicht automatisch die Wiener Realität abbilden. Wien besitzt eine eigene Bevölkerungsstruktur und damit eine eigene Verteilung der Vornamen. Das ist keine separate Erhebungsmethode, sondern eine regionale Teilmenge derselben Geburtsstatistik.

Besonders markant ist Adam. Der Name steht in Wien mit 139 Vergaben auf Rang 2 der Buben. In der nationalen Top 10 fehlt er vollständig. Paul zeigt das umgekehrte Muster: österreichweit Platz 2, in Wien nur Rang 10.

Auch Olivia ist ein Wiener Schwerpunkt. 80 Mädchen erhielten den Namen in der Hauptstadt, womit er auf Rang 3 liegt. Österreichweit reichen die Vergaben nicht für die ersten zehn Plätze.

Wien 2024 und 2025 im direkten Vergleich

Die Veränderungen gegenüber 2024 liefern eine zweite Ebene. Bei den Wiener Mädchen bleibt das komplette Podest stabil: Emilia vor Mia und Olivia. Die absoluten Zahlen sinken allerdings leicht.

MädchenWien 2024Wien 2025Differenz
Emilia10185−16
Mia8483−1
Olivia8180−1
Nora72720
Sophia7269−3
Mila6872+4

Emilia bleibt trotz 16 weniger Vergaben auf Platz 1. Mia und Olivia verlieren jeweils nur eine Nennung. Mila verbessert sich dagegen von 68 auf 72 Vergaben und steigt von Rang 9 auf den geteilten vierten Platz.

Bei den Buben ist die Bewegung an der Spitze wesentlich deutlicher. Adam führte 2024 mit 125 Vergaben, Elias folgte mit 110 und Noah mit 100. 2025 erreicht Noah 144 Nennungen und übernimmt Rang 1. Adam steigt ebenfalls auf 139, wird aber dennoch auf Platz 2 verdrängt; Elias kommt auf 113 und steht nun auf Rang 3.

BubenWien 2024Wien 2025Differenz
Noah100144+44
Adam125139+14
Elias110113+3
Leon9897−1
Maximilian87870
Theodor8485+1

Noahs Anstieg um 44 Vergaben entspricht gegenüber dem Wiener Vorjahreswert einem Plus von 44 Prozent. Entscheidend ist dabei, dass Adam nicht an Beliebtheit eingebrochen ist: Auch sein absoluter Wert steigt. Noah wächst lediglich wesentlich stärker.

Noahs Sprung auf Platz 1 entsteht in Wien durch mehr Vergaben und nicht durch einen Rückgang des bisherigen Spitzenreiters Adam.

Welche Vornamen in Österreich typisch sind

Welche Vornamen sind in Österreich typisch?

Die Google-Frage nach typisch österreichische Namen lässt sich nicht mit einer offiziellen Topliste beantworten. Statistik Austria verwendet keine Kategorie „typisch österreichisch“. Die Behörde misst, wie häufig ein erster Vorname in einem bestimmten Geburtsjahr vergeben wurde, und stellt historische Daten seit 1984 bereit.

Statistisch greifbar sind deshalb Namen, die über lange Zeit regelmässig weit vorne stehen. Anna ist ein besonders gutes Beispiel. Laut Statistik Austria befindet sich der Name seit 1991 in den Top 10 der neugeborenen Mädchen; von 1996 bis einschliesslich 2021 lag Anna stets auf einem der ersten drei Plätze und erreichte in 13 Jahren Platz 1. 2025 steht Anna weiterhin auf Rang 6.

Bei den Buben besitzen Lukas und Maximilian lange Serien. Lukas befindet sich seit 1992 fast durchgehend in den Top 10 und stand von 1996 bis 2010 jedes Jahr auf Rang 1. Maximilian gehört seit 2005 ohne Unterbrechung zu den zehn häufigsten Bubennamen. Paul ist seit 2012 durchgehend in der Spitzengruppe.

Damit lassen sich aktuelle und traditionelle Popularität unterscheiden:

  • Anna, Lukas und Maximilian besitzen über Jahrzehnte belegte Präsenz in den österreichischen Top 10.
  • Emma gehört seit 2010 zur Spitzengruppe und war bereits 2019 und 2022 Nummer eins.
  • Emilia ist seit 2013 durchgehend in den Top 10 und führte 2023 sowie 2024.
  • Paul stand 2018, 2021 und 2023 auf Rang 1.
  • Noah ist dagegen ein jüngerer Spitzenname: 2021 erstmals Top 10, 2025 erstmals Rang 1.

Ein „typisch österreichischer“ Vorname ist damit nicht zwingend ein Name österreichischen Ursprungs. Anna, Maria, Johann, Josef oder Franz sind historisch stark im deutschsprachigen und mitteleuropäischen Raum verbreitet, aber keineswegs exklusiv österreichisch. Für journalistisch saubere Aussagen ist deshalb die Formulierung „traditionell in Österreich verbreitet“ präziser als „österreichischer Name“.

Was ist ein typisch österreichischer Name?

Als kulturell traditionelle Namen werden in Österreich häufig etwa Anna, Maria, Josef, Johann, Franz oder Elisabeth wahrgenommen. Diese Einordnung ist historisch und gesellschaftlich, nicht die Bezeichnung einer Statistik-Austria-Kategorie. Die aktuelle Babynamenstatistik zeigt eine andere Ebene: Welche Namen heute tatsächlich Neugeborenen gegeben werden.

Einige klassische Namen bleiben dabei erstaunlich stark. Anna steht national auf Rang 6 der Mädchen, Johanna auf Rang 10. Maximilian steht bei den Buben auf Rang 3, Paul auf Rang 2 und Lukas auf Rang 10. Sie konkurrieren direkt mit jüngeren oder international stark verbreiteten Namen wie Noah, Emma, Emilia und Mia.

Die Entwicklung zeigt auch, dass sich „traditionell“ und „aktuell beliebt“ nicht gegenseitig ausschliessen. Ein Name kann über Jahrzehnte häufig sein, zwischenzeitlich Plätze verlieren und später wieder steigen.

Österreichische Vornamen alt weiblich

Der Suchbegriff österreichische Vornamen alt weiblich bezeichnet ebenfalls keine amtliche statistische Kategorie. Gemeint sind normalerweise traditionelle weibliche Namen, die mit älteren österreichischen Generationen oder dem deutschsprachigen Mitteleuropa verbunden werden. Beispiele sind Maria, Anna, Elisabeth, Theresia, Johanna, Katharina oder Magdalena.

Für einen belastbaren historischen Vergleich besitzt die amtliche Datenreihe jedoch eine klare Grenze. Statistik Austria stellt Vornamendaten ab 1984 zur Verfügung. Von 1984 bis 2009 wurden dabei die ersten Vornamen von Babys mit österreichischer Staatsbürgerschaft ausgewertet; seit 2010 sind alle erfassten Babys unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit enthalten. Ein Vergleich über die gesamte Zeitreihe muss diesen Methodenwechsel berücksichtigen.

Anna und Johanna zeigen, wie ältere beziehungsweise klassische Namen bis heute in der aktuellen Statistik sichtbar bleiben. Anna erreicht 423 Vergaben und Rang 6, Johanna 362 Vergaben und Rang 10. Das bedeutet nicht, dass jeder historisch verbreitete Name automatisch wieder im Trend liegt.

„Anna ist bereits seit 1991 in den Top 10.“
Statistik Austria zur Vornamen-Hitliste.

Welche Babynamen 2026 im Trend liegen

Welche Babynamen sind in Österreich im Trend für 2026?

Bei der Suchanfrage beliebteste Babynamen 2026 ist die Jahresangabe entscheidend. Am 23. August 2026 liegt noch keine endgültige amtliche Rangliste für alle Kinder vor, die zwischen Januar und Dezember 2026 geboren werden. Das Kalenderjahr ist noch nicht abgeschlossen. Die aktuellste vollständige österreichische Jahresstatistik wurde am 9. Juli 2026 erstellt und erfasst die Geburten des Jahres 2025.

Wer mit „Babynamen 2026“ die aktuell verfügbaren Daten im Jahr 2026 meint, bekommt deshalb folgende Spitzenreiter: Emma und Noah für Österreich, Emilia und Noah für Wien. Wer ausdrücklich nach dem Geburtsjahr 2026 fragt, muss auf die nächste abgeschlossene amtliche Jahresauswertung warten.

Trends lassen sich trotzdem aus dem Vergleich der letzten abgeschlossenen Jahre ablesen. Österreichweit steigt Noah von Platz 3 auf Platz 1, Leo von Rang 10 auf 7 und Maximilian von Rang 5 auf 3. Bei den Mädchen macht Johanna den grössten Sprung innerhalb der Top 10 und verbessert sich von Rang 14 auf 10; Mia steigt von 6 auf 4.

Die nationalen Top-10-Veränderungen im Überblick:

  1. Noah steigt bei den Buben von Rang 3 auf Rang 1.
  2. Leo verbessert sich von Platz 10 auf Rang 7.
  3. Maximilian rückt von Rang 5 auf Rang 3.
  4. Elias fällt vom ersten auf den vierten Platz.
  5. Johanna steigt bei den Mädchen von Rang 14 auf Rang 10.
  6. Mia verbessert sich bei den Mädchen von Rang 6 auf Rang 4.
  7. Emma übernimmt von Emilia den ersten Platz.

Diese Veränderungen sind reale Bewegungen zwischen den abgeschlossenen Ranglisten 2024 und 2025. Sie sind keine Prognose darüber, wie die endgültige Rangliste der 2026 geborenen Kinder aussehen wird.

Häufigste Babynamen 2025 als Grundlage der aktuellen Trends

Die häufigste Babynamen 2025-Suche zielt auf die amtlich abgeschlossene Rangliste. Österreichweit wurden 36.887 Mädchen und 39.180 Buben ausgewertet. 12,2 Prozent aller Mädchen erhielten einen Namen aus den Top 10; bei den Buben waren es 14,4 Prozent.

Die Konzentration ist bei den Bubennamen damit höher. Die fünf beliebtesten Bubennamen Noah, Paul, Maximilian, Elias und Jakob decken zusammen 7,9 Prozent aller neugeborenen Buben ab. Bei den Mädchen erreichen Emma, Emilia, Marie, Mia und Sophia zusammen 6,8 Prozent.

Kennzahl ÖsterreichMädchenBuben
Ausgewertete Neugeborene36.88739.180
Rang 1Emma, 559Noah, 674
Anteil Rang 11,5 %1,7 %
Anteil Top 5 kumuliert6,8 %7,9 %
Anteil Top 10 kumuliert12,2 %14,4 %

Bei den Mädchen ist die Spitze zudem sehr knapp. Nur sieben Vergaben liegen zwischen Emma und Emilia. Bei den Buben besitzt Noah einen Vorsprung von 49 Nennungen auf Paul. Noch enger ist es im österreichweiten Mittelfeld der Top 5: Elias wurde 596-mal, Jakob 595-mal vergeben.

Eine Rangposition allein zeigt nicht, wie gross der tatsächliche Abstand zwischen zwei Namen ist; bei Elias und Jakob entscheidet österreichweit eine einzige Vergabe.

Wie Wien und Statistik Austria die Namen zählen

Die Methodik ist für die Interpretation der Tabellen zentral. Statistik Austria erhält die Daten zu Lebendgeborenen von den österreichischen Standesämtern. Seit 1. November 2014 werden die Angaben im Rahmen der Geburtsanzeige aus dem Zentralen Personenstandsregister übermittelt. Erfasst werden die ersten Vornamen von Neugeborenen, deren Mütter zum Zeitpunkt der Geburt ihren Hauptwohnsitz in Österreich haben.

Seit 2015 werden auch im Ausland geborene Kinder einbezogen, wenn die Mutter ihren Hauptwohnsitz in Österreich hat. Die Staatsangehörigkeit des Babys ist seit 2010 kein Ausschlusskriterium mehr. Von 1984 bis 2009 hatte sich die Statistik dagegen auf Babys mit österreichischer Staatsbürgerschaft beschränkt.

Statistik Austria verwendet für die Hitliste jeweils den ersten Vornamen in Originalschreibweise ohne Sonderzeichen. Gleichlautende Namen mit unterschiedlichen Sonderzeichen werden normalisiert beziehungsweise transkodiert. Die österreichweite aktuelle Tabelle ist am 9. Juli 2026 erstellt worden.

Die Stadt Wien erläutert drei mögliche Arten der Namensauswertung. Bei der exakten Schreibweise werden nur identisch geschriebene Namen zusammengezählt. Bei einer phonetischen Auswertung können etwa Hanna und Hannah oder Anna und Ana je nach System zusammengeführt werden. Bei einer etymologischen Auswertung würden Namen derselben sprachlichen Wurzel gruppiert, etwa Andrew mit Andreas. Die aktuelle Wiener Top-10-Tabelle verwendet die exakte Schreibweise.

Das erklärt konkret die getrennten Wiener Positionen von Sophia und Sofia. Sophia erreicht mit 69 Vergaben den geteilten sechsten Platz, Sofia mit 61 Rang 9. Eine Addition beider Formen wäre keine Wiedergabe der offiziellen aktuellen Rangliste.

„Bei dieser Methode werden Vornamen ausgewertet, die im Vornamens-Feld des jeweiligen Datenregisters exakt gleich geschrieben werden.“
Stadt Wien zur exakten Schreibweise.

Die Stadt Wien veröffentlicht Daten von 2010 bis 2025. Zusätzlich steht ein Open-Government-Datensatz für die exakte Schreibweise seit 2010 zur Verfügung. Die endgültige Quelle ist die Geburtendatei von Statistik Austria; vorläufige Wiener Daten können zusätzlich aus dem Wiener Bevölkerungsregister stammen.

Fragen und Antworten zu Babynamen in Wien und Österreich

Beliebteste Babynamen in Wien und Österreich: Emilia und Noah führen in Wien, Emma und Noah bundesweit. Die neuen Daten zeigen Top 10, Trends, Unterschiede und die wichtigsten Antworten für 2026 neu.

Welcher Name ist der häufigste in Österreich?

Unter den neuesten endgültigen Daten ist Emma mit 559 Vergaben der häufigste Mädchenname und Noah mit 674 der häufigste Bubenname. Die Rangliste betrifft das Geburtsjahr 2025 und wurde von Statistik Austria am 9. Juli 2026 erstellt.

Welcher Mädchenname ist in Wien am häufigsten?

Emilia führt die Wiener Rangliste mit 85 Vergaben. Mia liegt mit 83 nur zwei Nennungen dahinter, Olivia folgt mit 80. Emilia stand bereits 2024 auf Rang 1.

Welcher Bubenname ist in Wien am häufigsten?

Noah steht mit 144 Vergaben auf Platz 1. Adam folgt mit 139 und Elias mit 113. Im Vorjahr war Noah mit 100 Nennungen noch Dritter hinter Adam und Elias.

Welche Vornamen sind in Österreich typisch?

Eine amtliche Kategorie dafür existiert nicht. Als über längere Zeit besonders häufig lassen sich anhand der Statistik Namen wie Anna, Lukas, Maximilian oder Paul belegen. Anna ist seit 1991 in den Top 10, Maximilian seit 2005, Paul seit 2012.

Was ist ein typisch österreichischer Name?

Historisch werden Namen wie Anna, Maria, Johann, Josef, Franz oder Elisabeth häufig mit Österreich verbunden. Diese Namen sind allerdings auch in anderen deutschsprachigen und mitteleuropäischen Ländern verbreitet. „Typisch österreichisch“ ist daher eine kulturelle Beschreibung, keine amtliche Herkunftskategorie.

Welche alten weiblichen Vornamen sind in Österreich bekannt?

Zu traditionellen weiblichen Namen zählen beispielsweise Maria, Anna, Elisabeth, Theresia, Johanna, Katharina und Magdalena. Die amtliche Vornamenreihe von Statistik Austria reicht für Neugeborene bis 1984 zurück. Anna und Johanna stehen sogar in der aktuellen nationalen Top 10.

Welche Babynamen sind in Österreich im Trend für 2026?

Eine endgültige Rangliste aller 2026 geborenen Kinder existiert am 23. August 2026 noch nicht. Die neuesten abgeschlossenen Daten zeigen Emma und Noah österreichweit sowie Emilia und Noah in Wien an der Spitze. Noah ist dabei ein klarer Aufsteiger, weil er sowohl national als auch in Wien gegenüber 2024 von Rang 3 auf Platz 1 steigt.

Was sind die häufigsten Babynamen 2025 in Österreich?

Bei den Mädchen führen Emma, Emilia, Marie, Mia und Sophia. Bei den Buben stehen Noah, Paul, Maximilian, Elias und Jakob auf den ersten fünf Plätzen. Die vollständige Top 10 enthält ausserdem Anna, Lena, Valentina, Laura und Johanna sowie Felix, Leo, Leon, Jonas und Lukas.

Was sind die häufigsten Babynamen 2025 in Wien?

Die ersten drei Mädchennamen lauten Emilia, Mia und Olivia. Bei den Buben führen Noah, Adam und Elias. Dahinter folgen bei den Mädchen Mila und Nora, bei den Buben Leon und Maximilian.

Warum führt Emma in Österreich, aber nicht in Wien?

Die österreichische Rangliste fasst das gesamte Bundesgebiet zusammen, während die Wiener Statistik nur Kinder von Müttern mit Hauptwohnsitz in Wien erfasst. Emma erreicht national 559 Vergaben und Rang 1, in Wien 69 Vergaben und den geteilten Rang 6. Unterschiedliche regionale Namenspräferenzen verändern damit die Reihenfolge.

Ist Noah in Wien und ganz Österreich auf Platz 1?

Ja. Noah ist der einzige Name, der in beiden aktuellen Ranglisten dieselbe Spitzenposition einnimmt. In Wien wurde er 144-mal vergeben, österreichweit 674-mal. Der Wiener Wert ist Teil der österreichweiten Gesamtzahl und darf nicht zusätzlich dazugezählt werden.

Wie gross ist Noahs Vorsprung?

Österreichweit liegt Noah mit 674 Vergaben 49 Nennungen vor Paul mit 625. In Wien beträgt der Abstand nur fünf: Noah kommt auf 144, Adam auf 139.

Wie knapp ist das Rennen bei den Mädchennamen?

In Österreich liegen sieben Vergaben zwischen Emma und Emilia. In Wien ist es noch enger: Emilia führt mit 85 vor Mia mit 83, also mit zwei Nennungen Vorsprung.

Werden Zweitnamen mitgezählt?

Für die österreichweite Hitliste zählt der jeweils erste Vorname. Auch Wien definiert für seine Auswertung den Inhalt des Vornamensfeldes bis zum ersten Leerzeichen. Weitere Vornamen werden deshalb nicht als zusätzliche Einträge derselben Rangliste gewertet.

Werden Sofia und Sophia zusammengezählt?

In der aktuellen Wiener Tabelle nach exakter Schreibweise nicht. Sophia steht mit 69 Vergaben auf dem geteilten Rang 6, Sofia mit 61 auf Platz 9. Die Stadt Wien erklärt daneben phonetische und etymologische Verfahren, die Namen anders gruppieren können, verwendet für die veröffentlichte aktuelle Top 10 jedoch die exakte Schreibweise.

Wo gibt es offizielle Listen für Wien und Österreich?

Die Stadt Wien veröffentlicht die Top-10-Ranglisten für die Jahre 2010 bis 2025 auf ihrer Seite zur Vornamenstatistik. Statistik Austria führt die österreichweite Hitliste, historische Datensätze ab 1984 sowie einen Vornamenatlas mit regionalen Auswertungen.

Emilia und Noah führen damit die aktuelle Wiener Rangliste, Emma und Noah die österreichweite. Noah liefert die stärkste gemeinsame Entwicklung: Er springt in beiden Auswertungen von Rang 3 auf Platz 1. Bei den Mädchen zeigt sich dagegen besonders deutlich, warum Wien und Österreich getrennt betrachtet werden müssen: Die Hauptstadt setzt Emilia an die Spitze, das gesamte Bundesgebiet Emma.

Verwendete Materialien: Stadt Wien – Wirtschaft, Arbeit und Statistik, Stadt Wien – Vornamen von Neugeborenen 2024 und 2025, Statistik Austria – Vornamen der Geborenen, Statistik Austria – Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung, Statistik Austria – Pressemitteilung „Emma und Noah waren 2025 beliebteste Babynamen in Österreich“, Statistik Austria – Vornamenatlas, Wien Today

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