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Was sagte Campino in Wien? Die Toten Hosen setzen vor 55.000 Fans ein klares politisches Zeichen

Die Toten Hosen beenden ihre Tour 2026 vor 55.000 Fans im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Campino spricht gegen Rechtsextremismus, dazu kommen politische Botschaften, Gäste und Wien-Momente.

Inhaltsverzeichnis

Wien, 13. September 2026. Vor rund 55.000 Menschen hat Campino beim Konzert der Toten Hosen in Wien am Samstagabend im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion deutlich gegen Rechtsextremismus Stellung bezogen und dabei auch den jüngsten AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt angesprochen. Der Auftritt am 12. September war zugleich das Finale der „Trink Aus! Wir Müssen Gehen – Tour 2026“ und verband rund zweieinhalb Stunden Musik mit politischen Aussagen, prominenten Gästen und mehreren persönlichen Liebeserklärungen an Wien, berichtet WIENtoday.at unter Berufung auf offizielle Tourdaten und Konzertberichte.

Der Konzerttag begann bereits am späten Nachmittag. Der Einlass war für 16.30 Uhr angesetzt, anschließend spielten Buster Shuffle, die Wiener Band Leftovers und Donots, bevor Die Toten Hosen am Abend die Bühne übernahmen. Wien bildete den letzten offiziell gelisteten Termin der großen Sommertour 2026. Örtlicher Veranstalter war Arcadia Live.

Campino gegen Rechtsextremismus: „Anti-Nazi-Konzert seit 1982“

Den politisch schärfsten Akzent des Abends setzte Campino während des Hauptsets. Der Frontmann der Toten Hosen sprach über den Aufstieg rechtsextremer Kräfte in Deutschland und nahm dabei auch die politische Stimmung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt in den Blick. Zugleich wandte er sich gegen Forderungen, Musiker und Bands sollten sich aus politischen Debatten heraushalten.

„Die Rechtsextremen glauben, ihre Stunde ist gerade gekommen. Sie schreiben in Kommentarspalten, dass sich Bands nicht politisch äußern sollen. Das ist so lächerlich!“, sagte Campino laut „Kronen Zeitung“ auf der Bühne.

Kurz darauf machte der Sänger deutlich, dass er dieses Engagement nicht als Reaktion auf eine einzelne Wahl oder aktuelle Debatte verstanden wissen will, sondern als Teil der Geschichte der Band:

„Wenn man auf einem Konzert der Toten Hosen ist, dann ist man auf einem Anti-Nazi-Konzert – und zwar seit 1982!“

Damit zog Campino eine direkte Linie von der Gründung der Band bis in die Gegenwart. Die Toten Hosen beziehen seit Jahrzehnten öffentlich Stellung gegen Neonazismus, Rassismus und Rechtsextremismus und verbinden diese Haltung immer wieder mit ihren Auftritten und politischen Initiativen.

„Nazis raus“: Das Stadion antwortet auf Campinos Ansage

Die Reaktion folgte aus dem Publikum. Nach Campinos Worten waren aus Teilen des Ernst-Happel-Stadions „Nazis raus“-Rufe zu hören. Der Sänger griff die Sprechchöre unmittelbar auf und machte daraus einen weiteren politischen Moment des Konzerts.

„Unsere persönliche Lieblingsstelle an jedem Abend, wenn ihr das macht. Wir wissen ja, wir ticken alle gleich, deshalb ist kein ,Nazis raus‘-Ruf zu viel“, sagte Campino laut dem Konzertbericht.

Aus einer Ansage von der Bühne entwickelte sich damit ein Wechselspiel zwischen Band und Publikum: Campino formulierte die politische Position der Toten Hosen, Tausende im Stadion antworteten mit entsprechenden Rufen.

Für die Einordnung ist allerdings eine Trennung wichtig: Campinos dokumentierte Aussagen richteten sich gegen Rechtsextremismus und bezogen sich auf die politische Entwicklung in Deutschland. Eine namentliche Attacke Campinos gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl ist für diesen Auftritt nicht belegt und sollte ihm deshalb nicht zugeschrieben werden.

Warum Sachsen-Anhalt für Campinos Rede eine besondere Rolle spielte

Campinos Worte fielen nicht in ein politisches Vakuum. Nur sechs Tage vor dem Konzert in Wien hatte die AfD die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit 43,8 Prozent der Stimmen gewonnen und war damit mit deutlichem Abstand stärkste Kraft geworden. Die CDU erreichte 17,2 Prozent. Im neuen Landtag entfielen 39 der insgesamt 83 Mandate auf die AfD – für eine absolute Mehrheit reichte das Ergebnis dennoch nicht.

Brisant war der Bezug auch deshalb, weil der AfD-Landesverband in Sachsen-Anhalt vom dortigen Landesamt für Verfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft wird. Wenn Campino in Wien davon sprach, Rechtsextreme glaubten, „ihre Stunde ist gerade gekommen“, traf diese Formulierung damit auf eine unmittelbar vorausgegangene politische Entwicklung in Deutschland.

Seine Ansage war deshalb mehr als ein allgemeines Bekenntnis gegen Rechtsextremismus. Sie verband die aktuelle Lage mit einer Haltung, die Die Toten Hosen seit Jahrzehnten öffentlich vertreten. Mit dem Satz, jedes Konzert der Band sei „seit 1982“ auch ein „Anti-Nazi-Konzert“, stellte Campino zugleich klar, dass er diese Position nicht als kurzfristige Reaktion auf einen einzelnen Wahlausgang verstanden wissen wollte. So bekam die Rede im Wiener Ernst-Happel-Stadion zwei Ebenen: Sie reagierte auf einen konkreten politischen Moment – und ordnete ihn zugleich in die mehr als vier Jahrzehnte lange Geschichte der Band ein.

Schon im Vorprogramm wird es politisch: Leftovers setzen eigene Akzente

Die politische Tonlage des Abends begann allerdings nicht erst mit dem Auftritt der Toten Hosen. Bereits im Vorprogramm setzte die Wiener Band Leftovers, die neben Donots und Buster Shuffle auftrat, deutliche Akzente. Sänger Leonid rief nach Angaben der „Kronen Zeitung“ während des Sets mehrfach „Antifaschista“ ins Publikum. Vor einem weiteren Song kündigte er zudem an:

„Der nächste Song heißt ,F*** dich‘, und ich will diesen Song an einen kleinen blauen Giftzwerg richten.“

Wer konkret gemeint war, sagte Leonid auf der Bühne nicht. Gerade die Formulierung „blau“ ließ allerdings politischen Interpretationsspielraum: Die „Kronen Zeitung“ verstand die Bemerkung als mögliche Anspielung auf einen österreichischen Parteichef.

Journalistisch entscheidend ist dabei die Grenze zwischen belegter Aussage und Interpretation. Der Name von FPÖ-Chef Herbert Kickl fiel in der dokumentierten Ansage nicht. Eine direkte Attacke gegen Kickl lässt sich Leonid deshalb nicht als gesichertes Zitat zuschreiben. Festhalten lässt sich dagegen: Schon das Vorprogramm gab dem Abend eine deutlich antifaschistische politische Note. Als Campino später über Rechtsextremismus in Deutschland sprach und das Selbstverständnis der Toten Hosen als „Anti-Nazi-Konzert seit 1982“ formulierte, setzte er diese Linie mit einer eigenen, ausdrücklich begründeten politischen Botschaft fort.

55.000 Fans im Ernst-Happel-Stadion

Rund 55.000 Menschen besuchten das Konzert im Ernst-Happel-Stadion. Die Veranstaltung war seit längerem stark nachgefragt und galt am Konzertabend als ausverkauft. Der offizielle Ablauf sah einen langen Konzerttag vor:

ProgrammpunktZeit
Einlass16.30 Uhr
Buster Shuffle17.20 Uhr
Leftovers18.10 Uhr
Donots19.10 Uhr
Die Toten Hosen20.35 Uhr

Die offiziellen Veranstaltungsdaten stammen von Arcadia Live.

Der offizielle Ticketshop der Band führte Innenraum-Stehplätze für 89,50 Euro. Sozialtickets waren für 19,90 Euro verfügbar.

Wien als Tourfinale 2026

Wien hatte innerhalb der Tour eine besondere Position. Der Termin am 12. September war der letzte offiziell gelistete Auftritt der „Trink Aus! Wir Müssen Gehen – Tour 2026“. Zuvor hatte die Band unter anderem in Stuttgart, Zürich, Frankfurt, Düsseldorf, München, Berlin, Köln, Hamburg und Dresden gespielt. Das Ernst-Happel-Stadion bildete damit den Abschluss der großen Stadion- und Open-Air-Serie.

Bereits vor Tourstart hatte die Band selbst ungewöhnlich offen über die späte Phase ihrer Karriere gesprochen. Im offiziellen Tourtext heißt es, man befinde sich nach mehr als vier Jahrzehnten Bandgeschichte „auf der Zielgeraden“ und wisse, dass solche Tourneen irgendwann ein Ende hätten. Genau deshalb bekam der Wien-Abend zusätzlich einen möglichen Abschiedscharakter.

War das das letzte Konzert der Toten Hosen in Wien

Das lässt sich derzeit nicht seriös behaupten. Bestätigt ist nur: Wien war das Finale der Tour 2026. Nicht bestätigt ist dagegen, dass die Band nie wieder in der österreichischen Hauptstadt auftreten wird. Die Toten Hosen sprechen selbst offen über die späte Phase ihrer Karriere. Eine offizielle Erklärung, wonach der 12. September 2026 definitiv der letzte Wien-Auftritt gewesen sei, liegt jedoch nicht vor. Deshalb ist die journalistisch korrekte Formulierung: möglicherweise eines der letzten großen Wien-Konzerte, nicht „letztes Wien-Konzert“.

„Kein besserer Ort für ein Auswärtsspiel“: Campino über Wien

Neben der Politik nahm die Beziehung der Band zu Wien auffallend viel Raum ein. Campino wandte sich mehrfach direkt an das Publikum und erklärte laut Konzertbericht:

„Es gibt für uns keinen besseren Ort für ein Auswärtsspiel.“

Später sagte er:

„Wien ist wirklich eine unserer Lieblingsstädte. So was würde ich in München nie erzählen.“

Die Aussagen sorgten im Stadion für sichtbare Zustimmung und unterstrichen, dass die österreichische Hauptstadt für die Band seit Jahren eine besondere Konzertstadt ist.

Drei Kerzen in der Peterskirche

Besonders persönlich wurde Campino, als er über seinen Tag in Wien sprach. Der Sänger erzählte, er habe vor dem Konzert die Peterskirche besucht und dort drei Kerzen angezündet.

„Ich habe dort drei Kerzen angezündet. Eine für die Gesundheit für meine Familie und Freunde, eine für diese Tour und eine für all das, was wir schon so in Wien erlebt haben.“

Die Passage verlieh dem Tourfinale zusätzliche persönliche Bedeutung. Sie erklärt zugleich, weshalb zahlreiche Medien dem Konzert einen emotionalen Abschiedscharakter gaben, ohne dass die Band tatsächlich einen Abschied angekündigt hatte.

Von „Opel-Gang“ bis „Tage wie diese“

Musikalisch führte das Konzert durch mehr als vier Jahrzehnte Bandgeschichte. Der Hauptauftritt begann laut Konzertbericht mit „Opel-Gang“. Daneben standen neue Stücke wie „Die Show muss weitergehen“ und „Wir waren nie weg“ auf dem Programm. Zu den bekannten Songs des Abends gehörten außerdem:

  • „Altes Fieber“
  • „Paradies“
  • „Wannsee“
  • „Liebeslied“
  • „Alles aus Liebe“
  • „Hier kommt Alex“
  • „Tage wie diese“
  • „Eisgekühlter Bommerlunder“
  • „Freunde“

Damit erfüllte die Band genau das Konzept der Tour: bekannte Klassiker und neue Songs sollten gemeinsam die mehr als vier Jahrzehnte lange Geschichte der Toten Hosen abbilden.

Die Show dauerte rund zweieinhalb Stunden. Mehrere große Videowände machten das Bühnengeschehen auch auf den hinteren Plätzen des Stadions sichtbar.

Birgit Minichmayr als prominenter Wien-Gast

Zu den besonderen Momenten des Abends gehörte der Auftritt von Birgit Minichmayr. Die österreichische Schauspielerin sang gemeinsam mit Campino „Auflösen“. Die Verbindung ist älter: Minichmayr hatte das Stück bereits 2008 gemeinsam mit Campino aufgenommen. Beim Wiener Tourfinale wurde diese Zusammenarbeit noch einmal live aufgegriffen. Damit erhielt der Abend einen zusätzlichen österreichischen Bezug.

Vicky Leandros überrascht mit Campino

Auch Vicky Leandros kam auf die Bühne. Gemeinsam mit Campino sang sie ihren Klassiker „Ich liebe das Leben“. Der Auftritt verband auf ungewöhnliche Weise Punkrock und deutschsprachigen Schlager und gehörte zu den überraschendsten Momenten des Abends. Leandros bezeichnete die Mitglieder der Toten Hosen laut Konzertbericht dabei als „gute Menschen“.

Die wichtigsten Aussagen des Abends

WerAussageKontext
Campino„Die Rechtsextremen glauben, ihre Stunde ist gerade gekommen.“Reaktion auf politische Entwicklungen
Campino„Anti-Nazi-Konzert – und zwar seit 1982“Grundhaltung der Band
Campino„Kein ,Nazis raus‘-Ruf zu viel“Reaktion auf das Publikum
Campino„Kein besserer Ort für ein Auswärtsspiel“Beziehung zu Wien
Campino„Wien ist wirklich eine unserer Lieblingsstädte“persönliche Liebeserklärung
Leonid/Leftovers„kleinen blauen Giftzwerg“politische Ansage im Vorprogramm
Vicky Leandros„gute Menschen“Gastauftritt

Was vom Konzert in Wien bleibt

Der Abend im Ernst-Happel-Stadion war mehr als ein regulärer Tourtermin. Musikalisch war er das Finale einer großen Stadion- und Open-Air-Tour. Politisch wurde er durch Campinos klare Positionierung gegen Rechtsextremismus geprägt. Persönlich bekam er durch die zahlreichen Wien-Bezüge und die Geschichte über die Peterskirche eine zusätzliche Ebene. Dazu kamen prominente Gäste, drei Vorbands und ein Publikum von rund 55.000 Menschen. Ein endgültiger Abschied von Wien ist nicht bestätigt.

Fest steht: Die Toten Hosen beendeten ihre Tour 2026 vor rund 55.000 Fans im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit einem Abend, der weit über ein gewöhnliches Tourfinale hinausging. Campinos politische Aussagen gegen Rechtsextremismus, die persönlichen Erinnerungen an Wien und Gastauftritte von Birgit Minichmayr und Vicky Leandros prägten das Konzert ebenso wie die großen Songs aus mehr als vier Jahrzehnten Bandgeschichte. Ob die Toten Hosen noch einmal für eine Stadionshow nach Wien zurückkehren, bleibt offen – einen endgültigen Abschied von der Stadt hat die Band nicht angekündigt.

Die Toten Hosen in Wien: die wichtigsten Fragen und Antworten

Was sagte Campino beim Konzert in Wien?

Campino positionierte sich im Ernst-Happel-Stadion deutlich gegen Rechtsextremismus und widersprach der Forderung, Musiker sollten sich aus politischen Debatten heraushalten. Mit Blick auf die Haltung der Band erklärte er: „Wenn man auf einem Konzert der Toten Hosen ist, dann ist man auf einem Anti-Nazi-Konzert – und zwar seit 1982!“ Auf „Nazis raus“-Rufe aus dem Publikum reagierte der Sänger ebenfalls zustimmend.

Wie viele Menschen waren beim Toten-Hosen-Konzert in Wien?

Rund 55.000 Besucherinnen und Besucher feierten Die Toten Hosen am 12. September im ausverkauften Ernst-Happel-Stadion. Damit wurde das Wiener Tourfinale zu einer der größten Shows dieser Konzertreise.

Wann spielten Die Toten Hosen in Wien?

Das Konzert fand am Samstag, 12. September 2026, statt. Der Einlass begann um 16.30 Uhr, bevor am späten Nachmittag das mehrstündige Vorprogramm startete und Die Toten Hosen am Abend die Bühne übernahmen.

Wo fand das Konzert der Toten Hosen statt?

Die Band spielte im Ernst-Happel-Stadion in der Meiereistraße 7, 1020 Wien. Österreichs größtes Stadion bildete zugleich die letzte Station der „Trink Aus! Wir Müssen Gehen – Tour 2026“.

Welche Vorbands spielten vor den Toten Hosen?

Mit Buster Shuffle, Leftovers und Donots standen drei Bands im Vorprogramm. Besonders die Wiener Leftovers sorgten bereits vor dem Hauptact neben ihrer Musik auch mit politischen Aussagen für Aufmerksamkeit.

Warum wurde Campino beim Wien-Konzert politisch?

Campino bezog sich unter anderem auf den jüngsten Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt und sprach über das Erstarken rechtsextremer Kräfte. Gleichzeitig machte er deutlich, dass die politische Positionierung gegen Rechtsextremismus für die Toten Hosen keine Reaktion auf ein einzelnes Wahlergebnis ist, sondern seit Jahrzehnten zur öffentlichen Haltung der Band gehört.

Was sagten Leftovers beim Konzert?

Leftovers-Sänger Leonid wurde bereits im Vorprogramm politisch und sprach auf der Bühne von einem „kleinen blauen Giftzwerg“. Einen Namen nannte er dabei nicht. Eine direkte Zuordnung der Aussage zu FPÖ-Chef Herbert Kickl ist deshalb nicht als bestätigte Tatsachenbehauptung möglich.

Welche prominenten Gäste standen mit Campino auf der Bühne?

Zu den besonderen Gästen gehörten Birgit Minichmayr und Vicky Leandros. Minichmayr sang mit Campino „Auflösen“, während Leandros gemeinsam mit ihm ihren Klassiker „Ich liebe das Leben“ präsentierte.

War Wien das letzte Konzert der Tour 2026?

Ja. Der Auftritt am 12. September im Ernst-Happel-Stadion war der letzte offiziell gelistete Termin der Tour 2026. Wien bildete damit den Abschluss einer Konzertreise, die Die Toten Hosen zuvor durch zahlreiche große Städte und Stadien geführt hatte.

War es auch das letzte Wien-Konzert der Toten Hosen?

Das ist nicht bestätigt. Die Band spricht zwar offen darüber, sich nach mehr als vier Jahrzehnten Karriere auf der „Zielgeraden“ zu befinden, hat den Auftritt im Ernst-Happel-Stadion aber nicht offiziell zum endgültigen Abschied von Wien erklärt. Ob ein weiteres großes Wien-Konzert folgt, bleibt daher offen.

Wie viel kosteten Tickets für Die Toten Hosen in Wien?

Ein regulärer Stehplatz im Innenraum wurde über den offiziellen Ticketshop der Band für 89,50 Euro angeboten. Zusätzlich gab es Sozialtickets für 19,90 Euro, die Menschen mit entsprechendem Berechtigungsnachweis einen günstigeren Konzertbesuch ermöglichten.

Warum ist Wien für Campino und Die Toten Hosen besonders?

Campino bezeichnete Wien während des Konzerts als eine der Lieblingsstädte der Band und sagte, es gebe für die Toten Hosen „keinen besseren Ort für ein Auswärtsspiel“. Besonders persönlich wurde seine Erzählung über einen Besuch in der Wiener Peterskirche: Dort habe er vor dem Konzert drei Kerzen angezündet – für Familie und Freunde, für die Tour und für die gemeinsamen Erlebnisse der Band in Wien.

Verwendete Materialien: offizielle Tourinformation Die Toten Hosen und Arcadia Live, offizieller Ticketshop Die Toten Hosen, Arcadia Live Veranstaltungsdaten, Kronen Zeitung/Krone.at, ARD/Tagesschau, MDR Sachsen-Anhalt.

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