Die Lange Nacht der Museen 2026 findet am Samstag, 3. Oktober, statt und öffnet in Wien von 18:00 bis 24:00 Uhr mehr als 120 Museen, Galerien und Kulturinstitutionen mit einem einzigen Ticket. Die vom ORF initiierte Veranstaltung geht heuer in ihre 26. Auflage, das reguläre Ticket kostet 19 Euro, das ermäßigte 16 Euro, Kinder bis zwölf Jahre zahlen nichts. Der Vorverkauf läuft nur bis 27. September, danach sind Karten am Veranstaltungstag noch in den teilnehmenden Häusern und am Treffpunkt Museum erhältlich, wie WIENtoday.at aus den Angaben des Veranstalters und der beteiligten Museen zusammengetragen hat.
Praktisch entscheidend ist heuer ein zweiter Punkt: Das Ticket gilt in der Kernzone Wien nicht nur während der Veranstaltung, sondern bereits ab 17:00 Uhr und bis 4. Oktober um 00:59 Uhr, inklusive der Nightline-Busse. In einem Herbst, in dem die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Praterstern gesperrt ist und Umwege über U-Bahn und Straßenbahn nötig sind, ist diese Fahrschein-Funktion mehr als ein Nebeneffekt. Der ORF sortiert die teilnehmenden Häuser deshalb konsequent nach Öffi-Linien, von der Fußroute in der Innenstadt über U1 bis U6 bis zu Dutzenden Bus- und Straßenbahnlinien, sodass sich die eigene Nacht entlang einer einzigen Linie planen lässt.
Termin, Uhrzeit und was das Ticket tatsächlich abdeckt
Die Lange Nacht der Museen läuft österreichweit am selben Abend und ist seit dem Jahr 2000 fixer Bestandteil des Kulturkalenders. In Wien öffnen die Häuser um 18:00 Uhr und schließen um Mitternacht, es gibt also exakt sechs Stunden Zeit. Ein Ticket gilt für alle teilnehmenden Museen und Kulturinstitutionen, Einzeltickets pro Haus gibt es nicht. Wichtig für die Erwartungshaltung: Der Veranstalter stellt ausdrücklich klar, dass das Ticket keinen Eintritt garantiert, wenn ein Haus kapazitätsbedingt an seine Grenzen stößt. Bei stark nachgefragten Museen kann es also trotz gültiger Karte zu Wartezeiten oder zeitweiligen Einlassstopps kommen.
| Detail | Angabe |
|---|---|
| Datum | Samstag, 3. Oktober 2026 |
| Uhrzeit | 18:00 bis 24:00 Uhr |
| Auflage | 26. ORF-Lange Nacht der Museen |
| Veranstalter | ORF |
| Standorte in Wien | mehr als 120, nummeriert von W1 bis W124 |
| Ticket regulär | 19 Euro |
| Ticket ermäßigt | 16 Euro |
| Kinder bis zwölf Jahre | Eintritt frei |
| Vorverkauf online | bis 27. September 2026 |
| Treffpunkt Museum | Maria-Theresien-Platz |
| Ticket als Fahrschein | 3. Oktober, 17:00 Uhr, bis 4. Oktober, 00:59 Uhr |
Die Nummerierung der Wiener Standorte von W1 bis W124 ist mehr als eine Formalität. Sie taucht im gedruckten Booklet, auf der Website und in den Routenübersichten auf und ist die schnellste Methode, um ein Haus wiederzufinden, wenn man es einmal auf einer Route entdeckt hat.
Tickets, Preise und Vorverkauf: Bis 27. September günstiger planen
Der Preis ist für alle Bundesländer einheitlich. Regulär kostet die Karte 19 Euro, ermäßigt 16 Euro. Die Ermäßigung gilt für Ö1-Club-Mitglieder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen sowie Präsenzdiener. Kinder bis zwölf Jahre, also Kinder, die nach dem 2. Oktober 2014 geboren wurden, kommen gratis hinein. Im Zweifelsfall sollte ein Ausweis mitgeführt werden.
Der Online-Vorverkauf endet am 27. September 2026 und läuft über backstage.ORF.at. Parallel dazu verkaufen alle teilnehmenden Museen und Kulturinstitutionen Karten, und zwar sowohl vorab als auch am Veranstaltungstag selbst. Wer also den Online-Termin verpasst, steht nicht ohne Ticket da. Zusätzlich gibt es in Wien zwei weitere Verkaufsstellen im Zentrum.
- Regulärer Preis: 19 Euro
- Ermäßigter Preis: 16 Euro für Ö1-Club, Schüler:innen, Studierende, Senior:innen, Menschen mit Behinderungen, Präsenzdiener
- Kinder bis zwölf Jahre, geboren nach dem 2. Oktober 2014: frei
- Online-Vorverkauf bis 27. September 2026 über backstage.ORF.at
- Verkauf in allen teilnehmenden Museen, auch am Veranstaltungstag
- Verkauf am Treffpunkt Museum am Maria-Theresien-Platz
- Vienna Sightseeing Service Center, Opernring 3–5, Top 17–24, 1010 Wien, täglich 09:00 bis 18:00 Uhr
- Ticketshop in der Opernpassage bei der U-Bahn-Station Karlsplatz
- Einzelne Häuser wie das MAK verkaufen direkt an der Museumskassa
Rechnerisch geht die Karte schnell auf. Allein der reguläre Eintritt in eines der großen Bundesmuseen liegt im Normalbetrieb über dem Ticketpreis der Langen Nacht. Wer an diesem Abend auch nur zwei größere Häuser besucht, zahlt damit weniger als an einem gewöhnlichen Museumstag, und die Öffi-Fahrten sind zusätzlich abgedeckt.
Treffpunkt Museum am Maria-Theresien-Platz: Der zentrale Startpunkt
Der Treffpunkt Museum ist der offizielle Sammelplatz für alle Besucherinnen und Besucher in Wien und liegt am Maria-Theresien-Platz zwischen Kunsthistorischem und Naturhistorischem Museum. Dort gibt es Booklets mit dem vollständigen Programm, Informationen zu den Routen sowie Tickets. Der Treffpunkt öffnet nicht erst am Veranstaltungstag, sondern bereits zwei Tage davor, was den Andrang am Samstag deutlich entzerrt.
| Tag | Öffnungszeit Treffpunkt Museum |
|---|---|
| Donnerstag, 1. Oktober | 14:00 bis 18:00 Uhr |
| Freitag, 2. Oktober | 10:00 bis 18:00 Uhr |
| Samstag, 3. Oktober | ab 09:00 Uhr |
Wer das Booklet schon am Donnerstag oder Freitag holt, hat den Abend besser im Griff, weil die Routenübersichten und die Programmzeiten der einzelnen Häuser dort gebündelt abgedruckt sind. Am Samstag selbst ist der Treffpunkt ab neun Uhr früh besetzt, also lange vor dem eigentlichen Beginn um 18:00 Uhr.
Das Ticket als Fahrschein: Kernzone Wien von 17:00 bis 00:59 Uhr
Die Fahrschein-Funktion ist der praktisch wichtigste Zusatznutzen des Tickets. Es gilt in der Kernzone Wien am 3. Oktober 2026 ab 17:00 Uhr und noch bis 4. Oktober 2026 um 00:59 Uhr, die Nightline-Busse sind ausdrücklich eingeschlossen. Damit deckt es die Anreise vor dem offiziellen Beginn ebenso ab wie den Heimweg nach Mitternacht. Auf jeder Museumsseite der Veranstaltungswebsite ist die jeweils nächstgelegene Haltestelle angeführt.
Heuer bekommt dieser Punkt zusätzliches Gewicht. Seit 7. September 2026 ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern gesperrt, die Station Wien Mitte wird während der Bauarbeiten nicht angefahren. Wege, die früher mit einer S-Bahn-Fahrt erledigt waren, laufen jetzt über U1, U2, U4, U6 und über die verstärkten Straßenbahnlinien O, 18 und 62. Für die Lange Nacht bedeutet das konkret: Museen im dritten Bezirk rund um Rennweg und Quartier Belvedere sind über die S-Bahn derzeit nicht direkt erreichbar, dafür sind die U-Bahn-Intervalle in der Abendzeit dichter als gewohnt.
- Fahrschein-Gültigkeit: Kernzone Wien, 3. Oktober ab 17:00 Uhr bis 4. Oktober 00:59 Uhr
- Nightline-Busse sind eingeschlossen
- Nächstgelegene Haltestelle ist auf jeder Museumsseite angegeben
- Die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Praterstern ist gesperrt
- Ersatzwege laufen über U-Bahn und über die Straßenbahnlinien O, 18 und 62
- Für Häuser außerhalb der Kernzone gilt der Fahrschein nicht
Routen statt Zufall: Wie die Museen nach Öffi-Linien sortiert sind
Die Programmarchitektur der Langen Nacht ist in Wien nicht nach Bezirken, sondern nach Verkehrslinien organisiert. Das ist der eigentliche Planungsschlüssel für den Abend: Statt quer durch die Stadt zu springen, wählt man eine Linie und arbeitet die Häuser entlang dieser Linie ab. Museen der Innenstadt, die am besten zu Fuß erreichbar sind, tragen die Kennzeichnung Fußroute.
| Routenkategorie | Beispiele für Linien |
|---|---|
| Fußroute | Innenstadt, Häuser im ersten Bezirk |
| U-Bahn | U1, U2, U3, U4, U6 |
| Badner Bahn | BB |
| S-Bahn | S1, S2, S3, S4, S45, S80 |
| Straßenbahn | 1, 2, 5, 6, 9, 10, 11, 12, 18, 25, 26, 27, 30, 31, 37, 38, 40, 41, 42, 43, 44, 46, 52, 60, 62, 71, D, O |
| Bus | unter anderem 4A, 5A, 5B, 10A, 11A, 12A, 13A, 14A, 15A, 17A, 24A, 26A, 27A, 31A, 35A, 37A, 38A, 40A, 42A, 47A, 48A, 51A, 53A, 56A, 57A, 58A, 59A, 63A, 69A, 70A, 74A, 76A, 77A, 80A, 92A, 93A, 94A, 97A, 98A, 99A |
Die Fußroute ist die dichteste Variante. Auf ihr liegen unter anderem die Akademie der bildenden Künste mit ihrer Gemäldegalerie, Albertina und Albertina Modern, das Altes Rathaus mit Bezirksmuseum, Bezirksvorstehung und Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes, das Architekturzentrum Wien, das Arnold Schönberg Center, das Dom Museum Wien, das Haus der Geschichte Österreich, das Haus der Musik, das Jüdische Museum, die Kunsthalle Wien an beiden Standorten, das Kunsthistorische Museum samt Sammlungen in der Neuen Hofburg, das Leopold Museum, das MAK, das mumok, das Naturhistorische Museum, mehrere Häuser der Österreichischen Nationalbibliothek, das Stadtpalais Liechtenstein, die Urania Sternwarte, das Weltmuseum Wien und das Wiener Aktionismus Museum.
Wer sich lieber an einer U-Bahn-Linie orientiert, findet entlang der U4 unter anderem die Klimt Villa, das House of Strauss, die Schlumberger Kellerwelten, den Waschsalon Karl-Marx-Hof, das Technische Museum, das Rapideum und die Schokomichi Fabrik. Entlang der U3 liegen Möbelmuseum, Remise, Museum der Nerdigkeiten und das Bezirksmuseum Simmering, entlang der U6 Alfred Adler Center, Museum Nordwestbahnhof und Brennpunkt°, das Museum der Heizkultur.
Die großen Häuser: Wo der Andrang am größten wird
Zu den seit Jahren meistbesuchten Zielen des Abends zählen die großen Bundesmuseen. Wer diese fix einplant, sollte früh starten, weil sich dort im Lauf des Abends Wartezeiten aufbauen und die Kapazitätsgrenzen greifen.
- Kunsthistorisches Museum und Sammlungen in der Neuen Hofburg
- Naturhistorisches Museum Wien
- Albertina und Albertina Modern
- Leopold Museum, mumok und MQ Freiraum im MuseumsQuartier
- Belvedere an drei Standorten: Oberes Belvedere, Unteres Belvedere und Belvedere 21
- Weltmuseum Wien
- MAK – Museum für angewandte Kunst
- Technisches Museum Wien
- Haus der Geschichte Österreich
- Österreichische Nationalbibliothek mit Prunksaal, Globenmuseum, Papyrusmuseum, Literaturmuseum und Esperantomuseum
- Jüdisches Museum Wien und Dom Museum Wien
- Sigmund Freud Museum und Josephinum
- Stadtpalais Liechtenstein
- Kunsthalle Wien am Karlsplatz und im MuseumsQuartier
- KunstHausWien. Museum Hundertwasser
Das MAK etwa zeigt in der Langen Nacht 2026 neben den Schausammlungen zu Wien 1900 sowie Textilien und Teppichen mehrere Wechselausstellungen, darunter Positionen von Thomas Demand, Vally Wieselthier und Kateryna Lysovenko sowie eine Schau zu zwanzig Jahren Vienna Design Week. Dazu kommt ein offener Familien-Workshop von 18:00 bis 21:00 Uhr, für den keine Anmeldung nötig ist, und der kostenlose digitale MAK Guide, der ohne Download am eigenen Smartphone läuft.
Die kleinen Spezialmuseen: Der eigentliche Reiz der Nacht
Der Charakter der Langen Nacht entsteht weniger in den großen Häusern als in den kleinen, die sonst nur eingeschränkt oder auf Anfrage öffnen. In Wien ist die Liste 2026 außergewöhnlich breit und reicht von Technik über Stadtgeschichte bis zu ausgesprochen speziellen Sammlungen.
| Museum | Bezirk | Thema |
|---|---|---|
| Museum der Nerdigkeiten | 1110 | Popkultur und Sammlerstücke |
| Zauberkasten-Museum | 1120 | Zauberkästen und Magiegeschichte |
| Original Wiener Schneekugelmuseum | 1170 | Wiener Schneekugelproduktion |
| Brennpunkt° – Museum der Heizkultur | 1120 | Heiz- und Energiegeschichte |
| Rauchfangkehrermuseum | 1040 | Handwerksgeschichte |
| Schildermalermuseum | 1040 | Schriftmalerei und Reklame |
| 1. Wiener Fischereimuseum | 1210 | Fischerei an der Donau |
| Kutschen-Bau-Museum Staudner | 1100 | Wagnerhandwerk |
| Königreich der Eisenbahnen | 1020 | Modellbahnanlagen |
| Elektronikmuseum | 1220 | Unterhaltungselektronik |
| Wiener Phonomuseum | 1060 | Tonaufzeichnung |
| Wiener Kriminalmuseum | 1020 | Kriminalgeschichte Wiens |
| Pfadfindermuseum | 1150 | Pfadfinderbewegung |
| Museum Aspern-Essling 1809 | 1220 | Schlacht von Aspern |
| Schüttkasten Essling | 1220 | Ortsgeschichte Donaustadt |
| Gedenkstätte Karajangasse | 1200 | Zeitgeschichte und Erinnerung |
| Waschsalon Karl-Marx-Hof | 1190 | Rotes Wien und Gemeindebau |
| Böhmerwaldmuseum Wien | 1030 | Vertreibung und Regionalgeschichte |
| Qwien – Zentrum für queere Kultur und Geschichte | 1050 | queere Stadtgeschichte |
| Schokomichi Fabrik | 1150 | Schokoladeproduktion |
Dazu kommen Häuser, die eher als Erlebnisorte funktionieren: das Planetarium Wien und die Urania Sternwarte im zweiten und ersten Bezirk, das Schmetterlinghaus in der Hofburg, die Schlumberger Kellerwelten und die KATTUS Wiener Schaumwein Manufaktur in Döbling, der FLiP – Erste Financial Life Park in Favoriten, das Feuerwehrmuseum und das Rettungsmuseum sowie die Sonderausstellung zu 120 Jahren Motorisierung der Wiener Polizei. Fußballinteressierte finden mit dem Rapideum in Hütteldorf und dem FK Austria Wien Museum in Favoriten gleich zwei Vereinsmuseen im Programm.
Museen auf Rädern: Bim, Oldtimer-Shuttle und Panoramabahn
Eine Wiener Besonderheit sind die fahrenden Programmpunkte, die im Verzeichnis wie Museen gelistet sind und mit dem regulären Ticket genutzt werden können. Sie sind vor allem dann interessant, wenn man ohnehin zwischen zwei Zielen unterwegs ist.
- Lange-Nacht-Bim des VEF – Verband der Eisenbahnfreunde, historische Straßenbahn im ersten Bezirk
- Wiener Tramwaymuseum mit Standorten im ersten, dritten und vierten Bezirk
- Vienna Sightseeing E-Bus und Vienna Sightseeing E-Panoramabahn, beide 1010 Wien
- BIG BUS Vienna mit dem Format Wien ErFahren
- Ring Tours Vienna
- Oldtimer-Shuttlebus zum Eisenbahnmuseum Schwechat, Abfahrt im ersten Bezirk, Ziel im elften Bezirk und darüber hinaus
- Remise, das Verkehrsmuseum der Wiener Linien im dritten Bezirk
Gerade der Oldtimer-Shuttle und die historische Bim sind bei Familien beliebt, weil die Fahrt selbst zum Programm gehört und keine zusätzliche Wartezeit vor einer Kassa entsteht.
Kinderprogramm, Kinderpass und Regeln für Familien
Die Lange Nacht der Museen ist ausdrücklich auch als Familienveranstaltung konzipiert. Laut ORF bieten österreichweit mehr als 250 Museen spezielle Programme für Kinder an. Auch in Wien beteiligt sich ein großer Teil der Häuser mit Führungen, Workshops, Mitmachstationen oder altersgerechten Kurzformaten. Auf der Veranstaltungswebsite lässt sich das Programm gezielt nach „Kinderprogramm“ filtern, sodass Familien nicht die vollständige Liste der Wiener Standorte durchsuchen müssen.
Der Kinderpass liegt in allen teilnehmenden Museen auf. Für Familien gelten dabei einige feste Regeln:

- Kinder bis zwölf Jahre haben freien Eintritt.
- Kinderprogramme dürfen ausschließlich in Begleitung Erwachsener besucht werden.
- Die Aufsichtspflicht bleibt während der gesamten Veranstaltung bei den Eltern beziehungsweise Begleitpersonen.
- Für Inhalt, Durchführung und Angaben zur Barrierefreiheit ist das jeweilige Museum verantwortlich.
- Beginnzeiten und einzelne Programmpunkte können kurzfristig geändert werden.
- Bei begrenzten Kapazitäten besteht kein Anspruch auf Teilnahme an einer bestimmten Führung oder Veranstaltung.
Gerade bei Workshops und Führungen mit festen Startzeiten lohnt es sich, nicht nur das Museum, sondern den konkreten Programmpunkt in die Route einzuplanen.
Mit jüngeren Kindern ist ein kompakter Abend zwischen 18:00 und etwa 21:00 Uhr meist sinnvoller als der Versuch, das volle Zeitfenster bis Mitternacht auszuschöpfen. Zwei bis drei Häuser in räumlicher Nähe lassen genügend Puffer für Wege, Garderobe, Wartezeiten und Pausen. Für Familien bieten sich unter anderem Planetarium, Schmetterlinghaus, Naturhistorisches Museum, Technisches Museum sowie stärker auf Interaktion ausgerichtete Häuser an. Große Kunstsammlungen können ebenfalls funktionieren, verlangen bei kleinen Kindern aber meist eine strengere Auswahl einzelner Säle oder Führungen.
Kinderprogramm besser nach Route als nach Wunschliste planen
Ein häufiger Planungsfehler besteht darin, mehrere attraktive Kinderangebote über die ganze Stadt zu verteilen. Drei Programmpunkte in drei Bezirken können trotz kurzer Fahrzeiten schnell den halben Abend blockieren. Praktischer ist es, zunächst einen räumlichen Schwerpunkt festzulegen und danach zu prüfen, welche Kinderangebote dort zu passenden Uhrzeiten stattfinden.
Eine einfache Reihenfolge funktioniert für Familien meist am besten:
- Ein Museum mit festem Kinderprogramm als Hauptziel auswählen.
- Ein zweites Haus in Gehweite oder entlang derselben Öffi-Verbindung ergänzen.
- Ein drittes Museum nur als flexible Option einplanen.
So bleibt die Route auch dann brauchbar, wenn eine Führung voll ist oder sich ein Beginn kurzfristig verschiebt.
WienMobil Rad mit Code MUSEUM26
Für Radfahrerinnen und Radfahrer gibt es 2026 ein zusätzliches Mobilitätsangebot. Am Treffpunkt Museum wird eine mobile WienMobil-Rad-Station eingerichtet. Mit dem Code MUSEUM26 erhalten Nutzerinnen und Nutzer zwischen 3. Oktober 2026, 16:00 Uhr, und 4. Oktober 2026, 02:00 Uhr, zweimal jeweils 30 Freiminuten.
WienMobil E-Bikes sind von der Aktion ausgenommen.
Für kurze Wechsel zwischen zwei Standorten kann das Leihrad schneller sein als eine zusätzliche Öffi-Fahrt mit Umstieg.
Besonders interessant ist das Angebot für Strecken, die zu Fuß bereits spürbar Zeit kosten, für eine Fahrt mit U-Bahn oder Straßenbahn aber ungünstig liegen. Wer das Rad in die Route einbaut, sollte trotzdem einen Zeitpuffer für Ausleihe, Rückgabe und die Suche nach einem verfügbaren Rad einrechnen.
Das sagen Veranstalter und beteiligte Häuser
Der ORF beschreibt den Leistungsumfang des Tickets eindeutig. Die Eintrittskarte gilt nicht nur für die teilnehmenden Museen und Kulturinstitutionen, sondern innerhalb des angegebenen Zeitraums auch als Fahrschein in Wien.
„als Eintrittskarte für alle beteiligten Museen bzw. Kulturinstitutionen und als Fahrschein für Wien“
Quelle: ORF, langenacht.ORF.at, Bundesland-Seite Wien.
Auch einzelne Museen informieren bereits über den Vorverkauf. Das MAK kündigt für die Lange Nacht der Museen 2026 an:
„Erhältlich ab Herbst 2026 direkt an der MAK Kassa“
Die Preisstruktur wird auch von den offiziellen Verkaufsstellen kommuniziert. Vienna Sightseeing nennt für 2026 einen Vollpreis von 19 Euro und einen ermäßigten Preis von 16 Euro.
Der Ticketkauf garantiert allerdings keinen Platz bei jeder Führung und keinen Einlass ohne Wartezeit. Gerade Veranstaltungen mit beschränkter Gruppengröße können früh ausgelastet sein. Zusätzlich weist der Veranstalter darauf hin, dass die Museen ihre Programmdaten und Angaben zur Barrierefreiheit selbst verantworten.
Wer wegen einer bestimmten Führung zu einem Museum fährt, sollte deren Beginn am Veranstaltungstag nochmals direkt beim jeweiligen Haus prüfen.
Wie viele Museen in sechs Stunden realistisch sind
Das offizielle Programm läuft von 18:00 bis 24:00 Uhr. Rechnerisch stehen damit sechs Stunden zur Verfügung, praktisch reduzieren Wege, Einlass, Garderobe und Wartezeiten die reine Besuchszeit deutlich. Für ein Museum sind inklusive Wechsel zum nächsten Standort meist 45 bis 60 Minuten realistisch; bei großen Sammlungen oder stark besuchten Häusern kann ein einzelner Stopp deutlich länger dauern.
Drei Museen lassen sich ohne starken Zeitdruck kombinieren. Vier bis fünf sind möglich, wenn die Häuser nah beieinanderliegen und keine längeren Führungen geplant sind. Wer sechs oder mehr Standorte schaffen will, verbringt zwangsläufig einen großen Teil des Abends auf Wegen und beim Einlass.
| Route | Realistische Zahl | Charakter |
|---|---|---|
| entspannt | 3 Museen | Zeit für Ausstellungen, Pausen und Führungen |
| kompakt | 4–5 Museen | kurze Wege und klare Zeitplanung nötig |
| sehr ambitioniert | 6+ Museen | hoher Zeitdruck, wenig Aufenthalt pro Haus |
Für eine effiziente Planung helfen einige einfache Regeln:
- entlang einer Route oder weniger Öffi-Linien bleiben, statt quer durch Wien zu wechseln;
- große und stark nachgefragte Häuser möglichst früh besuchen;
- kleinere Spezialmuseen für spätere Stunden vormerken;
- pro Standort inklusive Wegzeit mindestens 45 bis 60 Minuten kalkulieren;
- das Booklet möglichst schon am Donnerstag oder Freitag am Treffpunkt Museum abholen;
- Beginnzeiten von Führungen am Veranstaltungstag erneut kontrollieren;
- den Fahrschein bereits ab 17:00 Uhr nutzen und vor dem offiziellen Start in die Innenstadt fahren;
- für den Heimweg Nightline-Verbindungen berücksichtigen, da das Veranstaltungsticket bis 00:59 Uhr gilt;
- für stark besuchte Häuser immer eine Alternative in unmittelbarer Nähe bereithalten.
Häufige Fragen zur Langen Nacht der Museen 2026 in Wien
Wann findet die Lange Nacht der Museen 2026 statt?
Am Samstag, 3. Oktober 2026, von 18:00 bis 24:00 Uhr. Es handelt sich um die 26. Ausgabe der vom ORF initiierten Veranstaltung.
Was kostet das Ticket?
Das reguläre Ticket kostet 19 Euro, das ermäßigte Ticket 16 Euro. Kinder bis zwölf Jahre beziehungsweise Kinder mit Geburtsdatum nach dem 2. Oktober 2014 haben freien Eintritt.
Wer bekommt ein ermäßigtes Ticket?
Zum ermäßigten Preis kaufen unter anderem Ö1-Club-Mitglieder, Schülerinnen und Schüler, Studierende, Seniorinnen und Senioren, Menschen mit Behinderungen sowie Präsenzdiener.
Wo werden Tickets verkauft?
Der Online-Vorverkauf läuft bis 27. September 2026 über backstage.ORF.at. Tickets gibt es außerdem in den teilnehmenden Museen, am Treffpunkt Museum, im Vienna Sightseeing Service Center am Opernring 3–5 und im Ticketshop in der Opernpassage bei der Station Karlsplatz.
Gibt es am Veranstaltungstag noch Tickets?
Ja. Karten werden auch am 3. Oktober in den teilnehmenden Museen und am Treffpunkt Museum verkauft.
Gilt das Ticket gleichzeitig als Fahrschein?
Ja. In der Kernzone Wien gilt das Ticket vom 3. Oktober 2026 um 17:00 Uhr bis zum 4. Oktober 2026 um 00:59 Uhr als Fahrschein. Die Nutzung der Nightline-Busse ist innerhalb dieses Zeitraums ebenfalls umfasst.
Wo befindet sich der Treffpunkt Museum?
Der zentrale Treffpunkt liegt am Maria-Theresien-Platz. Er ist am 1. Oktober von 14:00 bis 18:00 Uhr, am 2. Oktober von 10:00 bis 18:00 Uhr und am 3. Oktober ab 09:00 Uhr geöffnet.
Wie viele Museen nehmen in Wien teil?
Die Wiener Standorte sind im offiziellen Programm von W1 bis W124 nummeriert. Damit umfasst das Wiener Programm mehr als 120 Museen, Kulturinstitutionen und Programmpunkte.
Wie lassen sich Museen in der Nähe finden?
Die Routenübersicht gruppiert die Häuser nach Verkehrsverbindungen und räumlichen Schwerpunkten. Neben der Fußroute gibt es Zuordnungen zu U1 bis U6 sowie zu Straßenbahn- und Buslinien. Auf den Detailseiten der einzelnen Museen wird zusätzlich die nächstgelegene Haltestelle genannt.
Gibt es ein eigenes Kinderprogramm?
Ja. Österreichweit bieten mehr als 250 Museen zusätzliche Programme für Kinder an. Der Kinderpass liegt in allen teilnehmenden Häusern auf. Kinderprogramme können nur gemeinsam mit einer erwachsenen Begleitperson besucht werden.
Garantiert das Ticket den Eintritt in jedes Museum?
Nein. Bei Kapazitätsgrenzen kann der Zugang zu einzelnen Veranstaltungen, Führungen oder Häusern eingeschränkt werden. Ein Anspruch auf Teilnahme an einem bestimmten Programmpunkt besteht nicht.
Kann WienMobil Rad genutzt werden?
Ja. Am Treffpunkt Museum steht eine zusätzliche mobile WienMobil-Rad-Station zur Verfügung. Mit dem Code MUSEUM26 gibt es zwischen 3. Oktober 2026, 16:00 Uhr, und 4. Oktober 2026, 02:00 Uhr, zweimal 30 Freiminuten. E-Bikes sind von der Aktion ausgeschlossen.
Wie wirkt sich die S-Bahn-Sperre auf die Anreise aus?
Die Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof und Praterstern ist gesperrt, Wien Mitte wird nicht von den betroffenen S-Bahn-Verbindungen angefahren. Als Alternativen dienen vor allem U-Bahn-Verbindungen sowie die verstärkten Straßenbahnlinien O, 18 und 62. Für Umstiege sollte zusätzlicher Zeitpuffer eingeplant werden.
Wie viele Museen sind an einem Abend realistisch?
Für die meisten Besucherinnen und Besucher sind drei bis fünf Häuser realistisch. Grundlage sind etwa 45 bis 60 Minuten pro Museum einschließlich Weg, Einlass und möglicher Wartezeit. Wer Führungen oder größere Sammlungen besuchen möchte, sollte eher mit drei bis vier Stationen planen.
Verwendete Materialien: ORF langenacht.ORF.at Bundeslandseite Wien mit Ticket-, Routen- und Museumsübersicht, MAK Programmseite zur Langen Nacht der Museen 2026, Vienna Sightseeing Informationsseite zur ORF-Langen Nacht der Museen 2026, Stadt Wien Veranstaltungsinformation, Wiener Linien Informationsseite Sperre S-Bahn-Stammstrecke, ÖBB Baustelleninformation Bauarbeiten Wien Stammstrecke
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