Anastacia spielt in Wien am Montag, 12. Oktober 2026, in Halle F der Wiener Stadthalle: Beginn ist 19:30 Uhr, ein eigenes Vorprogramm ist nicht angekündigt, Veranstalter ist Live Nation Austria. Der Abend gehört zur #NTK26 Tour, mit der die Sängerin 25 Jahre ihres Debütalbums „Not That Kind“ feiert. Ausverkauft ist das Konzert nicht: Wiener Stadthalle, oeticket und Ticketmaster führen den Termin weiterhin als buchbar. Auf den deutschen Terminen derselben Tour liegt der Normalpreis bei 98,00 Euro für Sitzplätze der Kategorie 1 und 80,75 Euro für Stehplätze, pro Buchung sind maximal sechs Karten erlaubt.
Der entscheidende Unterschied zu den meisten Wiener Konzertabenden steckt im Hallenbuchstaben. Anastacia spielt nicht in der 16.000 Personen fassenden Halle D, sondern in Halle F, dem kleinsten Konzertsaal des Komplexes mit rund 2.000 Plätzen. Das ist bei einer Künstlerin mit über 50 Millionen verkauften Tonträgern, Nummer-eins-Hits in 19 Ländern und mehr als 225 Auszeichnungen in 31 Ländern eine bewusst intime Größenordnung, und es verändert praktisch alles: Sichtlinien, Akustik, Einlassdauer, Andrang an der Garderobe und die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Kategorien zuerst ausverkauft sind. Dazu kommen der Montagstermin mit Kurzparkzone und regulärem Betriebsschluss der U-Bahn sowie die seit 7. September laufende Sperre der S-Bahn-Stammstrecke, berichtet WIENtoday.at.
Fakten auf einen Blick
| Angabe | Detail |
|---|---|
| Künstlerin | Anastacia (Anastacia Lyn Newkirk, geboren 17. September 1968) |
| Datum | Montag, 12. Oktober 2026 |
| Beginn | 19:30 Uhr |
| Ort | Wiener Stadthalle, Halle F |
| Adresse | Roland-Rainer-Platz 1, Eingang Märzpark, 1150 Wien |
| Kapazität Halle F | rund 2.000 Plätze |
| Tour | #NTK26 Tour, 25 Jahre „Not That Kind“ |
| Veranstalter | Live Nation Austria |
| Vorprogramm | nicht angekündigt |
| Status | nicht ausverkauft, regulär buchbar |
| Preisniveau der Tour | 80,75 Euro Stehplatz, 98,00 Euro Sitzplatz Kategorie 1 |
| Maximale Ticketzahl | sechs pro Buchung |
| Nächste Station danach | 16. Oktober 2026, Tempodrom Berlin |
Stand der Angaben: 13. September 2026. Zeiten und Verfügbarkeiten können sich kurzfristig ändern, maßgeblich ist die Veranstaltungsseite der Wiener Stadthalle am Konzerttag.
Das Wichtigste in Kürze
- Beginn 19:30 Uhr, Einlass in der Wiener Stadthalle üblicherweise eine Stunde davor; die minutengenaue Einlasszeit veröffentlicht die Halle am Veranstaltungstag.
- Halle F fasst rund 2.000 Personen, nicht 16.000 wie Halle D.
- Das Konzert ist nicht ausverkauft, einzelne Kategorien können aber früher vergriffen sein als andere.
- Kein Support angekündigt: Der Abend ist auf ein langes Set der Künstlerin ausgelegt.
- Im Programm stehen „I’m Outta Love“, „Left Outside Alone“, „Paid My Dues“, „Sick and Tired“ und „Not That Kind“ sowie Stücke aus dem Coveralbum „Our Songs“.
- Montag heißt: Kurzparkzone bis 22 Uhr, keine Nacht-U-Bahn, Betriebsschluss kurz nach Mitternacht.
Beginn, Einlass und Ablauf am 12. Oktober
Die verlässliche Zahl für diesen Abend ist 19:30 Uhr. oeticket, Ticketmaster, Live Nation und die Wiener Stadthalle nennen sie übereinstimmend als Beginn. Eine separate Einlasszeit steht in den aktuellen Ankündigungen nicht; die Wiener Stadthalle veröffentlicht das voraussichtliche Timing samt Einlass, möglichen Vorbands und geplantem Ende regelmäßig erst am Tag der Veranstaltung auf der jeweiligen Eventseite sowie über ihre Social-Media-Kanäle.
| Programmpunkt | Zeit am 12. Oktober 2026 |
|---|---|
| Einlass | üblicherweise ab 18:30 Uhr, offizielle Bestätigung am Veranstaltungstag |
| Beginn | 19:30 Uhr |
| Vorprogramm | nicht angekündigt |
| Voraussichtliches Ende | rund 21:45 bis 22:15 Uhr, Erfahrungswert dieser Tour |
| Halle | Wiener Stadthalle, Halle F |
Ohne angekündigten Support ist der Ablauf simpler als bei den meisten Hallenabenden: ein Set, in der Regel mit rund zwanzig Songs und einer Zugabe. Auf der Jubiläumstour spielt Anastacia im Schnitt gut zwanzig Titel, was bei dieser Songlänge auf etwa zwei Stunden Programm hinausläuft. Wer mit einem Ende gegen 21:45 bis 22:15 Uhr plant, liegt erfahrungsgemäß richtig, ohne dass das eine offizielle Angabe wäre.
Die Stunde vor Beginn ist trotz der kleineren Halle keine Formsache. Vor dem Zutritt stehen Ticketkontrolle, Taschenkontrolle und Bodycheck, danach die gesetzlich vorgeschriebene Garderobe. In Halle F verteilt sich das auf deutlich weniger Eingänge als in Halle D, dafür auch auf weniger Gäste. Wer zwischen 18:30 und 19:00 Uhr da ist, kommt entspannt hinein.
Was der Montag am Abend ändert
Der 12. Oktober ist ein Montag, und drei Rahmenbedingungen unterscheiden sich damit von einem Wochenendkonzert. In Wien gilt die flächendeckende Kurzparkzone werktags von Montag bis Freitag zwischen 9 und 22 Uhr, ein Gratisparkplatz im Straßenraum ist an diesem Abend also keine Option. Die Nacht-U-Bahn fährt nur in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen durchgehend; in der Nacht auf Dienstag endet der Betrieb regulär kurz nach Mitternacht. Und die Stadt ist an einem Montagabend insgesamt ruhiger, was die Anreise erleichtert und die Parkplatzsuche trotzdem nicht.
Bei einem Ende deutlich vor 23 Uhr bleibt genug Spielraum für jede Verbindung. Eng wird es nur für Gäste aus dem Umland, die auf einen bestimmten Anschluss angewiesen sind. Für sie lohnt der Blick in die Fahrplanauskunft vor der Anreise, nicht erst nach der Zugabe.
Halle F statt Halle D: der wichtigste Unterschied dieses Abends
Die Wiener Stadthalle ist kein einzelner Saal, sondern ein Komplex mit mehreren Hallen. Halle D ist mit bis zu rund 16.000 Plätzen die größte Mehrzweckhalle Österreichs; dort spielen Arena-Acts. Halle F, 2006 nach Plänen des Büros Dietrich Untertrifaller eröffnet, fasst rund 2.000 Personen und ist der jüngste und kleinste Konzertsaal des Komplexes.
Für den Abend hat das vier konkrete Folgen. Erstens ist die Distanz zur Bühne aus praktisch jeder Reihe gering, was bei einer Stimme wie der von Anastacia der entscheidende Punkt ist: Die Nuancen ihrer rauen Mezzosopran-Stimme kommen in einem Saal dieser Größe an, während sie in einer Arena in der Beschallung untergehen können. Zweitens ist die Halle überwiegend bestuhlt, der Abend also eher Konzertsaal als Innenraum-Gedränge. Drittens sind Einlass und Garderobe schneller abgewickelt als bei einem Arena-Termin. Viertens, und das ist die unangenehme Seite: Bei rund 2.000 Plätzen sind die guten Kategorien schneller weg als bei 16.000, und ein einzelner Ticketkanal kann vergriffen sein, während die Veranstaltung insgesamt noch nicht ausverkauft ist.
Wer in Halle F sitzt, sollte sich die Saalplanbuchung ansehen statt der automatischen Bestplatzvergabe. In einem Saal dieser Größe entscheidet die Reihe weniger über die Sicht als der seitliche Winkel zur Bühne.
Welcher Platz sich lohnt
In einem Saal mit rund 2.000 Plätzen gibt es keine schlechten Ränge im Sinne einer Arena, aber es gibt Unterschiede. Die mittleren Reihen im Parkett bieten die ausgewogenste Mischung aus Nähe und Klangbild, weil dort weder der Bühnenschall noch die seitliche Beschallung dominiert. Die vorderen Reihen sind für alle interessant, denen die direkte Präsenz wichtiger ist als die perfekte Balance. Seitliche Plätze in den ersten Reihen wirken bei einer Band mit Bläsern und Backgroundgesang schnell unausgewogen, weil ein Teil des Ensembles akustisch näher steht als der Rest.
Wer Stehplätze bucht, sollte wissen, dass ein bestuhlter Saal ein anderes Publikumsverhalten erzeugt als ein Arena-Innenraum: Es wird später aufgestanden, dafür bleibt bis zum Schluss fast niemand sitzen. Für Gruppen ist die Saalplanbuchung in beiden Fällen die bessere Wahl, weil die automatische Bestplatzvergabe bei knappen Kategorien auch nicht zusammenhängende Plätze ausgeben kann.
Tickets für Anastacia in Wien: Preise, Kategorien und Verfügbarkeit
Die klare Antwort auf die meistgestellte Frage vorab: Der Wiener Termin ist nicht ausverkauft. Die Veranstaltungsseite der Wiener Stadthalle, oeticket und Ticketmaster Österreich führen den 12. Oktober weiterhin mit Buchungsmöglichkeit. Der Vorverkauf läuft seit 23. Oktober 2025. Für Wien sind in den Ankündigungen keine Kategorienpreise ausgewiesen. Das Preisniveau der Tour lässt sich aber an den deutschen Terminen ablesen, die derselbe Veranstalter organisiert:
- Sitzplatz Kategorie 1: 98,00 Euro Normalpreis
- Stehplatz Kategorie 2: 80,75 Euro Normalpreis
Diese Werte stammen vom Frankfurter Termin und dienen als Orientierung, nicht als Wiener Preisliste. Zu jedem Preis kommen die gesetzliche Umsatzsteuer sowie Vorverkaufs- und Buchungsgebühr von maximal 3,00 Euro pro Bestellung, dazu gegebenenfalls Versandkosten. Die Zahl der Tickets ist auf sechs pro Buchung begrenzt.
Ein Detail aus demselben Shop zeigt, wie sich der Verkauf auf dieser Tour verhält: In Frankfurt war die Sitzplatzkategorie 1 zwischenzeitlich nicht mehr verfügbar, während Stehplätze weiter buchbar blieben. Genau das ist bei einem 2.000-Plätze-Saal in Wien das wahrscheinlichere Szenario als ein kompletter Ausverkauf: Einzelne Kategorien fallen zuerst weg. Wenn im Shop der Hinweis auf Einzelsitzplätze erscheint, sind in dieser Kategorie nur noch vereinzelte, nicht zusammenhängende Plätze buchbar. Für Paare und Gruppen ist das der Moment, in den Saalplan zu wechseln statt die Bestplatzbuchung zu nutzen.
Wiederverkauf, fanSALE und private Angebote
Weil der reguläre Verkauf läuft, ist der Zweitmarkt hier zweite Wahl und in der Regel teurer. Die Reihenfolge bleibt einfach: zuerst der offizielle Verkauf über die Wiener Stadthalle, oeticket und Ticketmaster, erst danach der autorisierte Zweitmarkt. In Österreich ist das fanSALE, die Ticketbörse von oeticket beziehungsweise Eventim, über die einmal gekaufte Karten regulär und rechtssicher weiterverkauft werden können. Private Angebote auf Kleinanzeigenplattformen bleiben die unsicherste Variante, weil weder Echtheit noch Gültigkeit überprüfbar sind und im Streitfall kein Käuferschutz greift.
Die Abendkasse ist keine verlässliche Reserve. Bei nicht ausverkauften Konzerten gibt es dort oft Restkarten, aber weder Kategorie noch Kontingent sind planbar, und der Weg zur Kasse kostet am Konzerttag zusätzliche Zeit.
Ermäßigungen, Rollstuhlplätze und Begleitpersonen
Ermäßigte Tickets, etwa für Kinder, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren, werden bei oeticket direkt an den jeweiligen Platzkategorien angezeigt, sofern der Veranstalter sie freigibt. Der Nachweis muss am Einlass mitgeführt werden.
Tickets für Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer laufen nicht über den regulären Onlineverkauf, sondern direkt über die Wiener Stadthalle: zu den Öffnungszeiten an den Kassen, telefonisch unter +43 1 981 00-480 oder per E-Mail an [email protected]. Wer auf eine Begleitperson angewiesen ist, klärt die Konditionen im selben Schritt. Ausgewiesene Behindertenparkplätze liegen in der Sorbaitgasse 7, täglich von 14 bis 22 Uhr, und in der Zinckgasse 29, werktags von Montag bis Samstag zwischen 8 und 18 Uhr.
Einlass in der Wiener Stadthalle: Taschen, Garderobe und verbotene Gegenstände
Die Hausregeln gelten in Halle F genauso wie in der großen Schwesterhalle. Rucksäcke und Taschen, deren längste Seite das Format DIN A4 übersteigt, also etwa 21 mal 29,7 Zentimeter, sind nicht erlaubt. Je nach Sicherheitsvorgabe nimmt das Sicherheitspersonal sie am Eingang in Verwahrung und gibt sie nach Veranstaltungsende gegen Bon wieder aus.
Dazu kommt die Garderobenpflicht. Sie ist behördlich festgelegt und beruht auf dem Wiener Veranstaltungsgesetz 2020: Mäntel, Jacken und andere Überbekleidung sind abzugeben. Die Garderoben sind kostenlos. Mitte Oktober ist das ein realer Faktor, weil abends in Wien einstellige Temperaturen möglich sind und fast jeder Gast mit Jacke kommt.
Große Koffer und sperriges Reisegepäck nimmt weder die Garderobe noch das Sicherheitspersonal an. Wer direkt vom Zug kommt, nutzt die Schließfächer in der BahnhofCity Wien West, auf die die Halle selbst verweist; die ÖBB-Schließfächer kosten je nach Größe etwa 2,00 bis 4,50 Euro für bis zu 24 Stunden, der Fußweg zur Stadthalle ist kurz.
Die Hausordnung verbietet unter anderem Waffen, Glasbehälter, Flaschen, Dosen, Hartverpackungen, pyrotechnisches Material, Laserpointer, Trillerpfeifen und Gaströten, Pfeffer- und Tränensprays sowie sperrige Gegenstände wie Klappstühle oder Trinkrucksäcke. Speisen und Getränke bleiben draußen. Bei Aufnahmegeräten hängt die Strenge vom jeweiligen Act ab, Videorekorder sowie Profi- und Spiegelreflexkameras werden am Einlass aber grundsätzlich in Verwahrung genommen.
Kompakt zusammengefasst:
- Ticket digital oder ausgedruckt bereithalten, Ermäßigungsnachweis griffbereit.
- Tasche auf maximal DIN A4 beschränken.
- Jacke einplanen, sie muss an die Garderobe.
- Profikameras und sperrige Gegenstände zu Hause lassen.
- Zwischen 18:30 und 19:00 Uhr eintreffen.
- Reisegepäck vorher ins Schließfach am Westbahnhof.
Die großen Hits: von 2000 bis heute
Anastacias Katalog lässt sich in drei Phasen lesen, und die Jubiläumstour bedient alle drei. Diese Übersicht erklärt zugleich, warum ein Abend mit ihr im deutschsprachigen Raum anders funktioniert als in den USA: Der ganz große Durchbruch in ihrer Heimat blieb aus, in Europa dagegen war sie über Jahre eine der meistverkauften Stimmen des Pop.
Die Durchbruchsjahre 2000 bis 2005:
- „I’m Outta Love“ (2000) ist der Song, der alles auslöste, bis heute ihr bekanntester Titel und live praktisch immer die Zugabe.
- „Not That Kind“ (2000), der Titeltrack des Debüts, funk- und soulgetrieben und im Konzert der Moment, in dem die Band Raum bekommt.
- „Cowboys & Kisses“ (2001) und „Paid My Dues“ (2001) machten aus dem Debüterfolg eine Karriere; „Freak of Nature“ wurde 2001 ihr erstes Nummer-eins-Album in Deutschland.
- „One Day in Your Life“ (2002) eröffnet auf der aktuellen Tour den Abend.
- „Left Outside Alone“ (2004) ist der zweite ganz große Hit, die Rock-Pop-Nummer aus dem selbstbetitelten dritten Album, das in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien auf Platz eins ging.
- „Sick and Tired“, „Welcome to My Truth“ und „Heavy on My Heart“ (alle 2004) gehören zum festen Bestand der Live-Sets.
- „I Belong to You (Il Ritmo della Passione)“ (2005), das Duett mit Eros Ramazzotti, wurde ihr erster Nummer-eins-Hit in Deutschland.
Die zweite Phase ab 2008:
- „I Can Feel You“ (2008) aus „Heavy Rotation“ markierte die Rückkehr nach einer längeren Pause.
- „It’s a Man’s World“ (2012) war ein Album mit Coverversionen von Rockklassikern, aus dem heute noch „All Right Now“ von Free und „Sweet Child o‘ Mine“ von Guns N‘ Roses in die Show finden.
- „Stupid Little Things“ (2014) aus „Resurrection“ und „Caught in the Middle“ aus derselben Phase gehören zu den Titeln, die im Set die Brücke zwischen den Jahrzehnten schlagen.
- „Evolution“ (2017) ist ihr bislang letztes Album mit eigenem Material.
Das neuere Kapitel:
- „Our Songs“ (2023) ist ein Coveralbum mit deutschsprachigem Repertoire, darunter Stücke von Tokio Hotel, Unheilig, Die Toten Hosen, Scorpions und Udo Lindenberg, gesungen in englischsprachigen Adaptionen. Das Album erreichte Platz 2 in Deutschland sowie Platz 5 in Österreich und der Schweiz und war damit ihr höchster Charteinstieg seit zwanzig Jahren.
- „Best Days“, die englische Fassung eines Die-Toten-Hosen-Titels von diesem Album, ist inzwischen fester Bestandteil der Setlist und der wohl deutlichste Beleg dafür, wie eng ihre Karriere mit dem deutschsprachigen Markt verbunden ist. In Deutschland hat sie über drei Millionen Tonträger verkauft.
- Zum Jubiläum erschien außerdem eine Sonderausgabe von „Not That Kind“ mit überarbeitetem Artwork und Bonusmaterial.
Die Alben im Überblick
| Jahr | Album | Höchstplatzierung im deutschsprachigen Raum |
|---|---|---|
| 2000 | Not That Kind | Platz 2 in Deutschland, Platz 3 in Österreich, über 80 Wochen in beiden Charts |
| 2001 | Freak of Nature | Platz 1 in Deutschland, Spitzenplatz in Österreich knapp verpasst |
| 2004 | Anastacia | Platz 1 in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien, überall Multi-Platin |
| 2008 | Heavy Rotation | Rückkehr nach mehrjähriger Pause |
| 2012 | It’s a Man’s World | Coveralbum mit Rockklassikern |
| 2014 | Resurrection | Quelle von „Stupid Little Things“ |
| 2017 | Evolution | bislang letztes Album mit eigenem Material |
| 2023 | Our Songs | Platz 2 in Deutschland, Platz 5 in Österreich und der Schweiz |
Die Tabelle zeigt eine Besonderheit, die den Wiener Abend erklärt: Der Bogen von 2000 bis 2023 ist ungewöhnlich stabil. Zwischen dem Debüt und dem jüngsten Album liegen 23 Jahre, und „Our Songs“ war ihr höchster Charteinstieg seit zwanzig Jahren. Ein Publikum, das die frühen Singles aus dem Radio kennt, und ein Publikum, das sie über die deutschsprachigen Coverversionen entdeckt hat, treffen in Halle F auf denselben Abend.
Das Programm: was auf der Jubiläumstour gespielt wird
Eine offizielle Wiener Setlist gibt es vorab nicht. Belastbar ist dagegen, was auf den Konzerten dieser Tour tatsächlich läuft. Die Shows folgen einer sehr konstanten Dramaturgie: Eröffnung mit „One Day in Your Life“, ein durchgehend hitorientierter Hauptteil mit Ausflügen in das Coverrepertoire, Hauptset-Ende mit „Left Outside Alone“ und Zugabe mit „I’m Outta Love“.
So sah das Programm zuletzt im Durchschnitt aus:
- One Day in Your Life
- Now or Never
- Staring at the Sun
- Paid My Dues
- Nobody Loves Me Better
- Sick and Tired
- Overdue Goodbye
- Made for Lovin‘ You
- I Can Feel You
- Heavy on My Heart
- You’ll Never Be Alone
- Best Days (Die Toten Hosen)
- Secrets
- Welcome to My Truth
- How Come the World Won’t Stop
- All Right Now (Free)
- Sweet Child o‘ Mine (Guns N‘ Roses)
- Boxer
- Stupid Little Things
- Not That Kind
- Left Outside Alone
- Zugabe: I’m Outta Love
Drei Dinge lassen sich daraus für Wien ablesen. Erstens ist der Abend kein Nostalgieblock mit zwei Hits am Ende, sondern ein durchgehend bekanntes Programm; wer nur die Singles kennt, wird trotzdem den größten Teil mitsingen können. Zweitens spielt das Coverrepertoire eine größere Rolle, als der Tourtitel vermuten lässt: Mit „All Right Now“, „Sweet Child o‘ Mine“ und „Best Days“ stehen drei Fremdkompositionen im Set, gelegentlich kam auf dieser Tour auch „Back in Black“ von AC/DC dazu. Drittens ist die Reihenfolge nicht in Stein gemeißelt, die Eckpunkte aber schon: „One Day in Your Life“ am Anfang, „Left Outside Alone“ am Ende des Hauptsets, „I’m Outta Love“ als Zugabe.
„Not That Kind“: das Album hinter dem Tournamen
Das Kürzel im Tournamen steht für „Not That Kind“, das Debütalbum von 2000, und die 26 im Titel für das Jahr der Fortsetzung: Gefeiert wird das 25-jährige Jubiläum, das 2025 fiel und 2026 in Europa auf die Bühne kommt.
Die Vorgeschichte ist ungewöhnlich. Anastacia, geboren am 17. September 1968 in Chicago, tauchte 1993 erstmals in einem Duett mit David Morales auf, blieb danach aber jahrelang ohne Vertrag. Den Durchbruch brachte 1998 die MTV-Talentshow „The Cut“, in der sie den Titel „Not That Kind“ vortrug und daraufhin einen Plattenvertrag erhielt. Das Album erschien 2000, stieg in Deutschland auf Platz 2 und in Österreich auf Platz 3 ein und hielt sich in beiden Charts über 80 Wochen. In Australien und weiten Teilen Europas erreichte es Multi-Platin-Status.
Genau diese Diskrepanz prägt ihre Karriere bis heute: in den USA nur mäßig erfolgreich, in Europa, Australien, Asien und Südamerika dagegen ein Fixpunkt. Wien gehörte dabei von Anfang an zu den Märkten, in denen ihre Alben Spitzenplätze erreichten.
Anastacia in Zahlen
- Über 50 Millionen verkaufte Tonträger weltweit, davon mehr als drei Millionen in Deutschland.
- Nummer-eins-Hits in 19 Ländern.
- Über 225 Auszeichnungen in 31 Ländern, darunter World Music Award, MTV EMA, mehrere ECHO-Preise, Goldene Kamera, Bambi und Women’s World Award.
- Acht Studioalben, zuletzt „Our Songs“ (2023).
- Nummer-eins-Alben in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Großbritannien mit „Anastacia“ (2004).
Neben der Musik ist sie seit Jahren als Gesundheitsaktivistin öffentlich aktiv und hat dafür eine eigene Stiftung gegründet. Das gehört zu ihrer öffentlichen Biografie und erklärt einen Teil der Bindung, die ihr Publikum zu ihr hat, spielt für den Konzertabend selbst aber keine praktische Rolle.
Die Tour 2026 rund um den Wien-Termin
Wien ist der vorletzte Termin des deutschsprachigen Herbstabschnitts der #NTK26 Tour. Davor liegt eine Reihe von Hallenkonzerten in Deutschland, danach folgt Berlin.
| Datum | Ort | Halle | Beginn |
|---|---|---|---|
| 30.9.2026 | Hannover | Kuppelsaal | 20:00 |
| 2.10.2026 | Düsseldorf | Mitsubishi Electric Halle | 20:00 |
| 3.10.2026 | Frankfurt am Main | Jahrhunderthalle | 20:00 |
| 12.10.2026 | Wien | Wiener Stadthalle, Halle F | 19:30 |
| 16.10.2026 | Berlin | Tempodrom | 20:00 |
Rund um diesen Block liegen weitere europäische Termine, darunter Theatershows in Italien Anfang Oktober, Warschau und Brünn unmittelbar nach Wien sowie Brüssel, Paris und Spanien im weiteren Verlauf des Monats. Dem Herbstabschnitt vorausgegangen war im Sommer 2026 eine Open-Air-Reihe mit Auftritten unter anderem in Butzbach, Hemer, Balingen, Rastatt und München, und im September eine Tour durch Großbritannien und Irland mit einer Rückkehr in die Wembley Arena nach über zwei Jahrzehnten.
Wien ist damit der einzige Österreich-Termin dieser Tour. Wer ihn verpasst, muss auf Berlin am 16. Oktober oder auf die Termine in Warschau und Brünn ausweichen.
Anreise zur Wiener Stadthalle: U6, Linie 18 und die S-Bahn-Sperre
Halle F liegt im selben Komplex wie Halle D, der Zugang erfolgt über den Roland-Rainer-Platz beziehungsweise den Eingang Märzpark. Die U6-Station Burggasse-Stadthalle liegt wenige Gehminuten entfernt, dort halten auch die Straßenbahnlinien 6, 9 und 18. Die Linie 49 hält am Urban-Loritz-Platz, die Buslinie 48A in der Moeringgasse, die U3-Station Schweglerstraße ist rund neun Minuten zu Fuß entfernt, und der Westbahnhof liegt in unmittelbarer Nähe.
Der 12. Oktober fällt in die größte Umstellung, die das Wiener Öffi-Netz seit Jahren durchläuft. Seit 7. September 2026 ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern gesperrt, die ÖBB nennen als Dauer 14 Monate bis Ende Oktober 2027. Während dieser Hauptsperre ist die Station Wien Mitte (Landstraße) geschlossen, die Flughafen-Schnellbahn S7 verkehrt nur ab und bis St. Marx, der REX7 fährt über den Hauptbahnhof Richtung Flughafen, und der City Airport Train bietet Ersatzbusse zwischen Wien Mitte und Flughafen an, die bis zu fünf Mal pro Stunde unterwegs sind.
Statt zusätzlicher Ersatzzüge wurde das bestehende Netz verstärkt. Zwei Maßnahmen helfen an diesem Abend unmittelbar: Die U6 fährt in einem verdichteten Intervall von 2:40 Minuten, und die Straßenbahnlinie 18 wurde von der U3-Station Schlachthausgasse bis zur U2-Station Stadion verlängert. Damit verbindet die 18 Stadion, Hauptbahnhof und Burggasse-Stadthalle ohne Umstieg.
Die praktikabelsten Wege:
- aus Richtung Gürtel: U6 bis Burggasse-Stadthalle;
- vom Hauptbahnhof: Straßenbahnlinie 18 ohne Umstieg bis Burggasse-Stadthalle;
- vom Flughafen: S7 bis St. Marx und weiter mit der 18, alternativ Fernverkehr bis Hauptbahnhof und dort auf die 18;
- entlang der U3: bis Schweglerstraße und rund neun Minuten zu Fuß;
- vom Westbahnhof: kurzer Fußweg;
- vom Urban-Loritz-Platz: Linie 49 und wenige Minuten Fußweg.
Gilt das Konzertticket als Fahrschein?
Nur mit ausdrücklichem Aufdruck. Die Wiener Stadthalle erklärt, dass Eintrittskarten mit dem Vermerk „Gilt auch als Fahrschein“ am Veranstaltungstag in der Wiener Kernzone von zwei Stunden vor Beginn bis sechs Stunden nach Beginn gültig sind. Bei einem Beginn um 19:30 Uhr entspräche das dem Zeitraum von 17:30 bis 1:30 Uhr. Fehlt der Vermerk, braucht es ein reguläres Ticket der Wiener Linien.
Mit dem Auto: Garagen, Kurzparkzone und Rückfahrt
Direkt beim Komplex liegen die Märzparkgarage und die Stadthallengarage mit zusammen über 1.400 Stellplätzen. Bei einem Konzert in Halle F mit rund 2.000 Gästen ist die Garagenkapazität deutlich entspannter als bei einem Arena-Abend, die Kurzparkzone bleibt am Montag aber bis 22 Uhr in Kraft. Wer im Straßenraum parkt, braucht also einen Parkschein für den gesamten Zeitraum bis 22 Uhr. Maßgeblich ist in jedem Fall die Beschilderung vor Ort.
Für die Rückfahrt mit Öffis gilt die normale Montagsregel: Die Wiener U-Bahn fährt unter der Woche bis etwa Mitternacht. Bei einem Ende deutlich vor 23 Uhr ist das reichlich Puffer.
Wien am Konzerttag
Der 12. Oktober ist ein gewöhnlicher Montag im Wiener Veranstaltungskalender. Größere Besucherströme, die sich mit dem Publikum in Halle F überlagern würden, sind nicht zu erwarten, und der benachbarte Terminkalender der Halle F ist an diesem Tag nicht doppelt belegt. Wer den Abend mit weiteren Veranstaltungen in Wien verbinden will, hat rund um den Westbahnhof und den Urban-Loritz-Platz genug Gastronomie in Gehweite.
Eine ausführliche Einordnung der Verkehrslage bietet der WIENtoday-Überblick zur S-Bahn-Sperre ab 7. September. Weitere Konzerte in Wien im Herbst 2026 stehen im laufenden Kalender von WIENtoday.at.
Fragen und Antworten zu Anastacia in Wien
Wann beginnt das Anastacia-Konzert in Wien am 12. Oktober 2026?
Das Konzert beginnt um 19:30 Uhr in Halle F der Wiener Stadthalle. Eine gesonderte Einlasszeit ist noch nicht veröffentlicht; die Wiener Stadthalle gibt Einlass, mögliche Vorbands und das voraussichtliche Ende in der Regel am Veranstaltungstag auf der Eventseite bekannt. Üblich ist eine Stunde vor Beginn.
Ist das Konzert ausverkauft?
Nein. Wiener Stadthalle, oeticket und Ticketmaster Österreich führen den Termin weiterhin als buchbar. Bei rund 2.000 Plätzen können einzelne Preiskategorien allerdings deutlich früher vergriffen sein als die Veranstaltung insgesamt.
Was kosten die Tickets?
Für Wien sind keine Kategorienpreise veröffentlicht. Auf den deutschen Terminen derselben Tour liegt der Normalpreis bei 98,00 Euro für Sitzplätze der Kategorie 1 und 80,75 Euro für Stehplätze, jeweils zuzüglich Gebühren von maximal 3,00 Euro pro Bestellung. Pro Buchung sind sechs Tickets erlaubt.
Gibt es eine Vorband?
Für Wien ist kein Vorprogramm angekündigt. Auch die übrigen Termine der Tour werden ohne Support geführt, der Abend ist auf ein langes Set von Anastacia ausgelegt.
Wie lange dauert das Konzert?
Auf dieser Tour spielt Anastacia im Schnitt gut zwanzig Songs plus Zugabe, was auf rund zwei Stunden hinausläuft. Bei einem Beginn um 19:30 Uhr endet der Abend damit voraussichtlich zwischen 21:45 und 22:15 Uhr. Eine offizielle Endzeit ist nicht veröffentlicht.
Welche Songs spielt Anastacia 2026?
Das Set beginnt mit „One Day in Your Life“ und enthält unter anderem „Paid My Dues“, „Sick and Tired“, „Heavy on My Heart“, „Welcome to My Truth“, „Not That Kind“ und „Left Outside Alone“, dazu die Coverversionen „All Right Now“, „Sweet Child o‘ Mine“ und „Best Days“. Als Zugabe folgt „I’m Outta Love“.
In welcher Halle findet das Konzert statt?
In Halle F der Wiener Stadthalle, nicht in der großen Halle D. Halle F fasst rund 2.000 Personen und ist überwiegend bestuhlt. Der Zugang erfolgt über den Roland-Rainer-Platz beziehungsweise den Eingang Märzpark.
Wofür steht #NTK26?
Für „Not That Kind“, Anastacias Debütalbum aus dem Jahr 2000, und für das Tourjahr 2026. Gefeiert wird das 25-jährige Jubiläum des Albums, zu dem auch eine Sonderausgabe mit neuem Artwork und Bonusmaterial erschienen ist.
Welche Taschen sind erlaubt?
Taschen bis maximal DIN A4, gemessen an der längsten Seite. Rucksäcke und größere Taschen werden am Eingang in Verwahrung genommen. Mäntel und Jacken müssen an die kostenlose Garderobe, große Koffer werden nicht angenommen.
Wie komme ich trotz S-Bahn-Sperre zur Stadthalle?
Am einfachsten mit der U6 bis Burggasse-Stadthalle. Vom Hauptbahnhof fährt die Straßenbahnlinie 18 ohne Umstieg zur Halle; sie wurde während der Sperre bis zur U2-Station Stadion verlängert. Vom Flughafen führt der Weg über die verkürzte S7 bis St. Marx und dann mit der 18 weiter.
Ist der Saal bestuhlt?
Halle F ist als Konzertsaal ausgelegt und überwiegend bestuhlt. Ob für diesen Termin zusätzlich Stehplätze angeboten werden, zeigt der Saalplan im Ticketshop; auf den deutschen Terminen der Tour gibt es beide Varianten, mit Stehplätzen in der günstigeren Kategorie.
Lohnt sich der Wien-Termin, wenn ich Anastacia schon einmal live gesehen habe?
Der inhaltliche Unterschied liegt weniger im Programm als im Format. Bei rund 2.000 Plätzen ist der Abstand zur Bühne aus jeder Reihe gering, was bei einer Stimme dieser Art mehr ausmacht als bei den meisten anderen Acts. Wer sie zuletzt in einer Arena oder auf einem Festival gesehen hat, erlebt hier eine deutlich andere Show.
Brauche ich am Montag einen Parkschein?
Ja, wenn Sie im Straßenraum parken. Die flächendeckende Kurzparkzone gilt von Montag bis Freitag zwischen 9 und 22 Uhr. Die Märzparkgarage und die Stadthallengarage mit zusammen über 1.400 Plätzen liegen direkt beim Komplex.
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