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Sonnenfinsternis Wien am 12. August 2026: genaue Uhrzeiten, 89 Prozent Magnitude, beste freie Sicht nach Westen (Donauturm, Kahlenberg, Copa Beach), Schutzbrillen, Wettercheck und Perseiden in derselben Nacht.
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Wann beginnen Deep Purple in Wien 2026 und wie sieht es mit Tickets, Vorband, Einlass und Konzertende aus

Deep Purple am 5. Oktober 2026 in der Wiener Stadthalle: Einlass 18:30, Beginn 19:30 mit Support JAYLER, Ende gegen 22:30. Alles zu Preisen, Setlist, Taschenregeln und Anreise trotz S-Bahn-Sperre.

Inhaltsverzeichnis

Deep Purple spielen in Wien am Montag, 5. Oktober 2026, in Halle D der Wiener Stadthalle: Einlass ist ab 18:30 Uhr, Beginn laut Ticketstellen 19:30 Uhr, als Support eröffnet die britische Newcomerband JAYLER. Der Abend gehört zur Herbstetappe „SPLAT! Europe Winter 2026“, mit der die Band ihr am 3. Juli 2026 erschienenes 24. Studioalbum auf die Bühne bringt. Anders als viele Termine in Halle D ist dieses Konzert nicht ausverkauft: Stehplätze liegen bei 99,99 Euro, Sitzplätze der Kategorie A bei 119,99 Euro, Ticketportale weisen für den Abend eine Spanne von rund 69,99 bis 314,49 Euro inklusive Paketen aus.

Die Eckdaten erklären, warum dieser Termin auch für Wien eine andere Größenordnung hat als ein durchschnittlicher Hallenabend. Deep Purple haben über 100 Millionen Alben verkauft, wurden 2008 bei den World Music Awards mit dem Legend Award ausgezeichnet und 2016 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen; seit Jahrzehnten füllen sie Stadien und Arenen rund um den Globus, allein 2026 stehen 86 Shows in 28 Ländern auf drei Kontinenten im Kalender. Praktisch entscheidend sind für den 5. Oktober aber vier andere Punkte: der Ablauf zwischen 18:30 und dem voraussichtlichen Ende gegen 22:30 Uhr, die Preis- und Kategorienlage bei einem eben nicht ausverkauften Konzert, die Taschen- und Garderobenregeln der Stadthalle sowie die Anreise an einem Montag mitten in der 14-monatigen Sperre der S-Bahn-Stammstrecke, berichtet WIENtoday.at.

Das Wichtigste in Kürze

  • Montag, 5. Oktober 2026, Halle D der Wiener Stadthalle, Roland-Rainer-Platz 1, 1150 Wien.
  • Einlass ab 18:30 Uhr, Bühnenbeginn 19:30 Uhr mit JAYLER, Deep Purple im Anschluss.
  • Ein minutengenauer Ablauf für 2026 ist nicht veröffentlicht; 2023 nannte die Stadthalle für den Purple-Abend 18:30 Einlass, 19:45 Support, 21:00 Hauptact, 22:30 Ende.
  • Karten sind weiterhin erhältlich: Stehplatz 99,99 Euro, Sitzplatz Kategorie A 119,99 Euro.
  • Taschen maximal DIN A4, Rucksäcke bleiben draußen, Mäntel und Jacken müssen an die kostenlose Garderobe.
  • Montag heißt: Kurzparkzone bis 22 Uhr, keine Nacht-U-Bahn, Betriebsschluss kurz nach Mitternacht.

Beginn, Einlass und Ablauf am 5. Oktober

Für den Abend gibt es zwei gesicherte Uhrzeiten und eine offene. Gesichert sind der Einlass ab 18:30 Uhr und der Bühnenbeginn um 19:30 Uhr, wie ihn oeticket, die Stadthalle und die Ankündigungen des Veranstalters ausweisen. Offen ist, wann genau Deep Purple die Bühne übernehmen: Um 19:30 Uhr eröffnet JAYLER, eine eigene Startzeit für den Hauptact wurde bislang nicht publiziert.

ProgrammpunktZeit am 5. Oktober 2026
Einlass Wiener Stadthalleab 18:30 Uhr
JAYLER (Support)19:30 Uhr
Deep Purpleim Anschluss, genaue Uhrzeit nicht veröffentlicht
Voraussichtliches Enderund 22:30 Uhr, Erfahrungswert aus 2023
VeranstaltungsortHalle D, Wiener Stadthalle
AdresseRoland-Rainer-Platz 1, 1150 Wien
TourSPLAT! Europe Winter 2026
Statusnicht ausverkauft

Einen brauchbaren Anhaltspunkt liefert der letzte Wien-Termin der Band. Für das Konzert am 12. Juli 2023 veröffentlichte die Wiener Stadthalle einen vollständigen Zeitplan: Einlass 18:30 Uhr, Support Mother’s Cake um 19:45 Uhr, Deep Purple um 21:00 Uhr, voraussichtliches Ende 22:30 Uhr. 2026 liegt der ausgewiesene Beginn mit 19:30 Uhr eine Viertelstunde früher als damals der Support. Wer diese Struktur überträgt, landet für den Hauptact bei etwa 20:45 bis 21:00 Uhr und für das Ende bei rund 22:30 Uhr. Das ist eine Schätzung und keine Ansage des Veranstalters, taugt aber besser zur Planung als die bloße Zahl 19:30 Uhr auf dem Ticket.

Wichtig ist die Reihenfolge der Kontrollen. Vor dem Zutritt stehen Ticketkontrolle, Taschenkontrolle und Bodycheck, danach die gesetzlich vorgeschriebene Garderobe. Bei einem Hallen-D-Abend mit mehreren tausend Besucherinnen und Besuchern ist die Stunde zwischen 18:30 und 19:30 Uhr deshalb keine Pufferzeit, sondern eingeplante Abwicklungszeit. Wer um 19:25 Uhr am Eingang steht, steht um 19:45 Uhr noch an der Garderobe.

Was der Montag am Ablauf ändert

Der 5. Oktober ist ein Montag, und das verschiebt mehrere Rahmenbedingungen gegenüber einem Wochenendkonzert. Erstens gilt in Wien die flächendeckende Kurzparkzone werktags von Montag bis Freitag zwischen 9 und 22 Uhr, ein Gratisparkplatz im Straßenraum rund um die Halle ist an diesem Abend also keine Option. Zweitens fährt die Nacht-U-Bahn nur in den Nächten von Freitag auf Samstag, von Samstag auf Sonntag und vor Feiertagen durchgehend; in der Nacht auf Dienstag endet der Betrieb regulär kurz nach Mitternacht. Drittens ist die Innenstadt an einem Montagabend leerer, die Öffis sind es zwischen 22 und 23 Uhr dagegen nicht, weil sich der Hallenausstoß auf wenige Minuten konzentriert.

Bei einem Ende gegen 22:30 Uhr bleibt dennoch reichlich Spielraum. Kritisch wird es nur für Gäste, die aus dem Umland oder aus Niederösterreich anreisen und auf eine bestimmte Anschlussverbindung angewiesen sind. Für sie lohnt es sich, die Rückfahrt vorab zu fixieren und nicht darauf zu setzen, dass nach der letzten Zugabe noch alles fährt.

Die Vorband in Wien: JAYLER eröffnen den Abend

Als Support ist JAYLER bestätigt, sowohl auf der Veranstaltungsseite der Stadthalle als auch im offiziellen Wien-Kalender der Stadt und in den Ankündigungen des Veranstalters. Für die vier Briten ist Wien der erste Termin des deutschsprachigen Abschnitts ihrer Deep-Purple-Tour, danach folgen Zürich am 16. Oktober sowie sechs Shows in Deutschland zwischen 31. Oktober und 7. November.

JAYLER kommen aus den West Midlands, also aus der Region, in der der Hard Rock seine Ursprünge hat. Die Band besteht aus James Bartholomew (Gesang und Gitarre), Tyler Arrowsmith (Gitarre), Ricky Hodgkiss (Bass und Keys) und Ed Evans (Schlagzeug), die Mitglieder sind 20 und 21 Jahre alt. Ihr Debütalbum „Voices Unheard“ erschien am 29. Mai 2026 über Silver Lining Music, produziert von George Perks, mit elf Titeln, darunter „Riverboat Queen“, „The Getaway“ und „Bittersweet“. Musikalisch werden sie regelmäßig in die Nähe von Led Zeppelin gerückt, mit hörbaren Anleihen bei Black Sabbath, Bad Company und dem britischen Blues.

Live sind sie trotz ihres Alters keine Anfänger: Vor der Purple-Tour standen Auftritte mit Guns N‘ Roses und Lynyrd Skynyrd sowie im Juli 2026 eine Reihe britischer Arena-Shows als Gast von Sammy Hagar auf dem Plan, dazu Festivals in Großbritannien und Brasilien. In der britischen Etappe im November teilen sie sich das Vorprogramm mit Mammoth, der Band von Wolfgang Van Halen; in Wien spielen sie allein vor dem Hauptact.

Für die Abendplanung heißt das: Das Vorprogramm ist kein Lückenfüller, und wer erst gegen 20:30 Uhr eintrifft, verpasst es vollständig. Ein Set von rund 30 bis 40 Minuten ist bei dieser Konstellation die übliche Größenordnung.

Tickets für Deep Purple in Wien: Preise, Kategorien und Verfügbarkeit

Der wichtigste Unterschied zu vielen anderen Großkonzerten in Halle D: Dieser Termin ist nicht ausverkauft. Auf der offiziellen Tourseite der Band trägt der Wien-Eintrag weiterhin einen Verkaufslink, während die beiden Londoner Shows im November bereits als ausverkauft markiert sind. Auch die Wiener Stadthalle und oeticket führen den 5. Oktober als regulär buchbar.

Bekannt sind aus den Ankündigungen zwei konkrete Preispunkte:

  • Stehplatz: 99,99 Euro
  • Sitzplatz Kategorie A: 119,99 Euro

Ticketportale weisen für den Abend darüber hinaus eine Gesamtspanne von etwa 69,99 bis 314,49 Euro aus. Der untere Wert entspricht den weiter hinten liegenden Sitzplatzkategorien, der obere Hospitality- und Paketangeboten, nicht einem regulären Einzelplatz. Zu jedem Preis kommen bei oeticket die gesetzliche Umsatzsteuer sowie eine Servicegebühr von maximal 3,00 Euro pro Bestellung, dazu gegebenenfalls Versandkosten. Wer die Gebühr sparen will, wählt ein Mobile Ticket oder ticketdirect statt Postversand.

Für diese Veranstaltung ist außerdem ein FanTicket verfügbar. Das ist kein zusätzliches Zutrittsrecht, sondern ein gestaltetes Sammelticket, das automatisch mitgeliefert wird, wenn als Versandoption Inlandsversand oder DHL gewählt wird. Wer ein Andenken möchte, muss sich also gegen das Handyticket entscheiden.

Ein Hinweis zur Platzwahl lohnt sich bei diesem Konzert besonders. oeticket bietet neben der Bestplatzbuchung auch die Saalplanbuchung an, bei der Plätze direkt im Plan ausgewählt werden. Bei einer Bestplatzbuchung vergibt das System automatisch die besten verfügbaren Plätze innerhalb der gewählten Kategorie; steht im Shop der Hinweis auf Einzelsitzplätze, sind in dieser Kategorie nur noch vereinzelte, nicht zusammenhängende Plätze buchbar. Für Gruppen ist das der Moment, in den Saalplan zu wechseln.

Wiederverkauf, fanSALE und private Angebote

Weil das Konzert nicht ausverkauft ist, hat der Zweitmarkt hier eine andere Rolle als bei einem Ausverkaufstermin. Auf Wiederverkaufsplattformen tauchen für den 5. Oktober bereits Angebote auf, die zum Teil deutlich über den offiziellen Kategorienpreisen liegen. Solange der reguläre Verkauf läuft, ist das schlicht das teurere Geschäft.

Die Reihenfolge für die Ticketsuche ist deshalb einfach: zuerst der offizielle Verkauf über die Wiener Stadthalle und oeticket, erst danach der autorisierte Zweitmarkt. In Österreich ist das fanSALE, die Ticketbörse von oeticket beziehungsweise Eventim, über die einmal gekaufte Karten regulär weiterverkauft werden können. Private Angebote auf Kleinanzeigenplattformen bleiben die unsicherste Variante, weil weder Echtheit noch Gültigkeit überprüfbar sind und im Streitfall kein Käuferschutz greift.

Ebenfalls relevant: Die Abendkasse ist keine sichere Reserve. Sie ist bei nicht ausverkauften Konzerten zwar meist eine Option, aber Kontingente und Kategorien sind dort unkalkulierbar, und der Weg zur Kasse kostet am Einlasstag zusätzliche Zeit.

Ermäßigungen, Rollstuhlplätze und Begleitpersonen

Ermäßigte Tickets, etwa für Kinder, Studierende sowie Seniorinnen und Senioren, werden bei oeticket direkt an den jeweiligen Platzkategorien angezeigt, sofern der Veranstalter sie freigibt. Der entsprechende Nachweis muss am Einlass mitgeführt werden, sonst wird die Ermäßigung vor Ort nicht anerkannt.

Tickets für Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzer laufen nicht über den regulären Onlineverkauf, sondern direkt über die Wiener Stadthalle. Bestellungen sind zu den Öffnungszeiten an den Kassen der Halle möglich, telefonisch unter +43 1 981 00-480 beziehungsweise -200 oder per E-Mail an [email protected]. Wer auf eine Begleitperson angewiesen ist, klärt die Konditionen im selben Schritt mit, weil die Regelungen je nach Veranstaltung abweichen können.

Einlass in der Wiener Stadthalle: Taschen, Garderobe und verbotene Gegenstände

Die Stadthalle arbeitet mit einem festen Regelwerk, das unabhängig vom Künstler gilt und je nach Veranstaltung enger ausgelegt werden kann. Rucksäcke und Taschen, deren längste Seite das Format DIN A4 übersteigt, also rund 21 mal 29,7 Zentimeter, sind in der Arena nicht erlaubt. Je nach Sicherheitsvorgabe nimmt das Sicherheitspersonal sie am Eingang in Verwahrung; die Rückgabe erfolgt nach Veranstaltungsende gegen Bon, was am Ende des Abends genau die Zeit kostet, die man für die Heimfahrt braucht. Dazu kommt die Garderobenpflicht. Sie ist in der Wiener Stadthalle nicht Hausbrauch, sondern behördlich festgelegt und beruht auf dem Wiener Veranstaltungsgesetz 2020: Mäntel, Jacken und andere Überbekleidung sind abzugeben. Die Garderoben sind kostenlos nutzbar. Anfang Oktober ist das ein realer Faktor, weil abends in Wien bereits einstellige Temperaturen möglich sind und viele Gäste mit Jacke kommen, die sie dann ohnehin abgeben müssen.

Große Koffer und sperriges Reisegepäck nimmt weder die Garderobe noch das Sicherheitspersonal an. Wer direkt vom Zug kommt, nutzt die Schließfächer in der BahnhofCity Wien West, auf die die Halle selbst verweist; die ÖBB-Schließfächer am Westbahnhof kosten je nach Größe etwa 2,00 bis 4,50 Euro für bis zu 24 Stunden, und der Fußweg von dort zur Stadthalle ist kurz.

Die Hausordnung verbietet unter anderem Waffen, Glasbehälter, Flaschen, Dosen, Hartverpackungen, pyrotechnisches Material, mechanisch oder elektrisch betriebene Lärminstrumente, Laserpointer, Trillerpfeifen und Gaströten, Pfeffer- und Tränensprays sowie sperrige Gegenstände wie Klappstühle, Kisten oder Trinkrucksäcke. Speisen und Getränke bleiben ebenfalls draußen. Bei den Aufnahmegeräten gilt eine Abstufung: Wie streng das Verbot durchgesetzt wird, hängt vom jeweiligen Act ab, Videorekorder sowie Profi- und Spiegelreflexkameras werden am Einlass aber grundsätzlich in Verwahrung genommen.

Ein Punkt, der bei Deep Purple mehr Gewicht hat als bei den meisten anderen Konzerten in Halle D: Lautstärke. Die Band hält den historischen Eintrag als lauteste Popgruppe der Welt, und auch wenn die heutigen Shows innerhalb regulärer Grenzwerte bleiben, ist ein Hardrock-Abend in einer Arena nichts für ungeschützte Ohren. Gehörschutz ist klein genug für jede erlaubte Tasche und die günstigste Investition des Abends, besonders für Gäste im Stehplatzbereich vor der PA.

Die Einlassplanung lässt sich damit auf sechs Punkte reduzieren:

  1. Ticket digital oder ausgedruckt vor der Kontrolle bereithalten, Ermäßigungsnachweis griffbereit.
  2. Tasche auf maximal DIN A4 beschränken oder ganz ohne zusätzliches Gepäck kommen.
  3. Jacke einplanen, sie muss an die Garderobe.
  4. Gehörschutz mitnehmen, vor allem für den Innenraum.
  5. Kameras, Videorekorder und sperrige Gegenstände zu Hause lassen.
  6. Zwischen 18:30 und 19:15 Uhr eintreffen, nicht erst kurz vor 19:30 Uhr.

Halle D: Kapazität, Innenraum und die Frage nach Sitz- oder Stehplatz

Halle D ist die größte Mehrzweckhalle Österreichs und das Herzstück der zwischen 1953 und 1958 nach Plänen von Roland Rainer errichteten Wiener Stadthalle. Je nach Konfiguration fasst sie bis zu rund 16.000 Personen, bei stehendem Innenraum liegt die dokumentierte Maximalkapazität bei etwa 16.083. Diese Zahl beschreibt das mögliche Format und nicht die Zahl der für den 5. Oktober ausgegebenen Tickets, weil Innenraum und Tribünen variabel aufgebaut werden.

Für die Platzwahl bei einem Deep-Purple-Abend ergeben sich daraus zwei unterschiedliche Erlebnisse. Der Innenraum ist der Ort für alle, die nah an der Bühne stehen und die Gitarre von Simon McBride und die Hammond von Don Airey direkt von den Bühnenmonitoren mitbekommen wollen; dafür braucht es frühe Anreise und etwa zweieinhalb Stunden Stehvermögen inklusive Support. Die Sitzplätze der Kategorie A liegen seitlich und mittig zur Bühne und bieten bei einer Band mit ausgedehnten Instrumentalpassagen und Soli den ruhigeren, akustisch oft ausgewogeneren Platz. Wer wegen der Klassiker aus dem Machine-Head-Block kommt, hört sie in beiden Bereichen; wer wegen der Details kommt, sitzt meist besser.

Anreise zur Wiener Stadthalle: U6, Linie 18 und die S-Bahn-Sperre

Die Stadthalle liegt zentral im 15. Bezirk und ist für eine Halle dieser Größe ungewöhnlich gut angebunden. Die U6-Station Burggasse-Stadthalle liegt wenige Gehminuten entfernt, dort halten auch die Straßenbahnlinien 6, 9 und 18. Die Linie 49 hält am Urban-Loritz-Platz, die Buslinie 48A in der Moeringgasse, die U3-Station Schweglerstraße ist in rund neun Minuten zu Fuß erreichbar, und der Westbahnhof liegt fußläufig in unmittelbarer Nähe. Der 5. Oktober fällt allerdings in die größte Umstellung, die das Wiener Öffi-Netz seit Jahren durchläuft. Seit 7. September 2026 ist die S-Bahn-Stammstrecke zwischen Wien Hauptbahnhof und Wien Praterstern gesperrt, die ÖBB nennen als Dauer 14 Monate bis Ende Oktober 2027. Während dieser Hauptsperre ist die Station Wien Mitte (Landstraße) geschlossen, die Flughafen-Schnellbahn S7 verkehrt nur ab und bis St. Marx, der REX7 fährt über den Hauptbahnhof Richtung Flughafen, und der City Airport Train bietet Ersatzbusse zwischen Wien Mitte und Flughafen an, die bis zu fünf Mal pro Stunde unterwegs sind.

Statt neuer Ersatzzüge wurde das bestehende Netz verstärkt, und zwei dieser Maßnahmen helfen an diesem Abend direkt: Die U6 fährt in einem verdichteten Intervall von 2:40 Minuten, und die Straßenbahnlinie 18 wurde von der U3-Station Schlachthausgasse bis zur U2-Station Stadion verlängert. Damit verbindet die 18 Stadion, Hauptbahnhof und Burggasse-Stadthalle ohne Umstieg und bindet zugleich St. Marx und die dort verkürzte S7 an.

Die praktikabelsten Wege zur Halle:

  • aus Richtung Gürtel: U6 bis Burggasse-Stadthalle, dichtestes Intervall des Abends;
  • vom Hauptbahnhof: Straßenbahnlinie 18 ohne Umstieg bis Burggasse-Stadthalle;
  • vom Flughafen: S7 bis St. Marx und weiter mit der 18, alternativ Fernverkehr bis Hauptbahnhof und dort auf die 18;
  • entlang der U3: bis Schweglerstraße und rund neun Minuten zu Fuß;
  • vom Westbahnhof: kurzer Fußweg, ideal in Kombination mit den Schließfächern;
  • vom Urban-Loritz-Platz: Linie 49 und wenige Minuten Fußweg.

Für Anreisende aus Niederösterreich und dem südlichen Umland lohnt der Blick in die Fahrplanauskunft am selben Tag, weil gewohnte Umsteigepunkte wie Wien Mitte wegfallen und sich Routen dadurch spürbar verändern können. Zeitpuffer gehört an den Anfang der Reisekette, nicht ans Ende.

Gilt das Konzertticket als Fahrschein?

Nur mit ausdrücklichem Aufdruck. Die Wiener Stadthalle erklärt, dass Eintrittskarten mit dem Vermerk „Gilt auch als Fahrschein“ am Veranstaltungstag in der Wiener Kernzone von zwei Stunden vor Beginn bis sechs Stunden nach Beginn gültig sind. Bei einem ausgewiesenen Beginn von 19:30 Uhr entspräche das dem Zeitraum von 17:30 bis 1:30 Uhr. Steht der Vermerk nicht auf der Karte, braucht es ein reguläres Ticket der Wiener Linien, und die Kontrolle nach Konzertende ist an Hallenabenden keine Seltenheit.

Mit dem Auto: Garagen, Kurzparkzone und Heimfahrt

Direkt bei der Halle liegen die Märzparkgarage und die Stadthallengarage mit zusammen über 1.400 Stellplätzen. Das klingt nach reichlich Reserve, verteilt sich bei einem gut besuchten Hallen-D-Abend aber schnell, und die Ausfahrt verdichtet sich unmittelbar nach Konzertende.

Anders als bei einem Wochenendtermin gilt am Montag die flächendeckende Kurzparkzone. Sie ist werktags von Montag bis Freitag zwischen 9 und 22 Uhr gültig, Parken im Straßenraum ist in dieser Zeit ohne Parkpickerl nur mit Parkschein möglich. Wer um 18 Uhr anreist und bis 22 Uhr im Straßenraum steht, braucht also einen Parkschein für vier Stunden, was in Wien die Höchstdauer je Parkschein bereits berührt. Die Garage ist an diesem Abend die unkompliziertere und in der Rechnung oft auch die günstigere Variante. Maßgeblich bleibt in jedem Fall die Beschilderung vor Ort.

Für die Rückfahrt mit Öffis gilt die normale Montagsregel: Die Wiener U-Bahn fährt unter der Woche bis etwa Mitternacht, die Nacht-U-Bahn im 15-Minuten-Takt gibt es nur an Wochenenden und vor Feiertagen. Bei einem Ende gegen 22:30 Uhr ist das kein Problem, für lange Anschlussketten ins Umland aber ein Grund, die letzte Verbindung vorher nachzusehen.

Setlist in Wien: was Deep Purple 2026 spielen

Eine offizielle Setlist für Wien wird vorab nicht veröffentlicht, und das ist bei dieser Band auch nicht zu erwarten. Belastbar ist dagegen, was auf der laufenden Tour tatsächlich gespielt wird. Die Shows des Jahres 2026 folgen einer sehr konstanten Dramaturgie: ein Block Klassiker aus „Machine Head“ und „Deep Purple in Rock“, mehrere Stücke vom neuen Album, je ein Gitarren- und ein Keyboardsolo und am Ende die Joe-South-Nummer „Hush“ als Zugabe.

Zuletzt sah der Ablauf auf der Tour typischerweise so aus:

  1. Highway Star (Machine Head, 1972)
  2. A Bit on the Side (=1, 2024)
  3. Into the Fire (Deep Purple in Rock, 1970)
  4. Gitarrensolo
  5. Arrogant Boy (SPLAT!, 2026)
  6. Lazy Sod (=1, 2024)
  7. Lazy (Machine Head, 1972)
  8. When a Blind Man Cries (Machine Head, 1972)
  9. Diablo (SPLAT!, 2026)
  10. Keyboardsolo
  11. Scriblin‘ Gib’rish (SPLAT!, 2026)
  12. Space Truckin‘ (Machine Head, 1972)
  13. Smoke on the Water (Machine Head, 1972)
  14. Guinnesis (SPLAT!, 2026) als Zugabe
  15. Hush (Shades of Deep Purple, 1968)

Die beiden Soli sind dabei keine Pausenfüller, sondern feste Programmpunkte mit eigenem Charakter. Don Airey, seit 2002 als Nachfolger von Jon Lord an den Keyboards, ist klassisch ausgebildet und lässt in seine Soli regelmäßig klassische Motive einfließen, von Bach-Zitaten bis zu improvisierten Überleitungen; sein Solo führt auf dieser Tour direkt in „Scriblin‘ Gib’rish“. Simon McBride wiederum eröffnet mit seinem Solo den Block, der zu „Arrogant Boy“ führt, und hat damit früh im Abend seinen eigenen Auftritt. Ob Airey in einer Stadt mit Wiener Musikgeschichte etwas Passendes einbaut, lässt sich vorab nicht sagen, gehört aber zu den Dingen, auf die aufmerksame Zuhörerinnen und Zuhörer an diesem Abend achten können.

Bei den europäischen Terminen des Sommers tauchten zusätzlich „Black Night“, „Hard Lovin‘ Man“, „Rapture of the Deep“ und „The Only Horse in Town“ auf. Änderungen für die Herbstetappe sind also möglich, und die Reihenfolge ist keine Garantie. Was sich aus dem Muster ablesen lässt: Deep Purple spielen derzeit vier bis fünf Stücke aus dem neuen Album und behandeln es nicht als Pflichtübung, während die großen Klassiker vollständig erhalten bleiben. Wer nur wegen „Smoke on the Water“ kommt, sollte wissen, dass der Song sehr spät im Hauptset steht.

SPLAT! – das Album hinter der Tour

„SPLAT!“ erschien am 3. Juli 2026 bei earMUSIC und ist das 24. Studioalbum der Band, der Nachfolger von „=1“ aus dem Jahr 2024. Produziert hat erneut Bob Ezrin, der seit „Now What?!“ von 2013 jedes Deep-Purple-Album betreut hat; für ihn ist es die sechste Zusammenarbeit mit der Band, für Simon McBride das zweite Studioalbum als Gitarrist. Die Spieldauer liegt bei gut 50 Minuten, aufgenommen wurde unter anderem in Nashville, Toronto, Hamburg und im englischen Harston.

Die Band selbst kündigte die Platte als „das härteste Deep-Purple-Album seit Jahren“ an. Eingespielt wurde sie so, wie Deep Purple traditionell arbeiten, nämlich gemeinsam live im Studio statt in getrennten Sessions. Inhaltlich steht ein Gedanke von Ian Gillan im Zentrum: Das Ende der Menschheit wird nicht als Zerstörung erzählt, sondern als Verwandlung, als Übergang jenseits der physischen Existenz. Gillan selbst hat die Songs in die Nähe der Dynamik und Spielfreude jener Jahre gerückt, in denen „Highway Star“, „Smoke on the Water“ und „Lazy“ entstanden.

Vorab erschienen drei Singles: „Arrogant Boy“ am 12. Mai 2026, „Diablo“ am 5. Juni und „Guilt Trippin’“ am 23. Juni. Damit setzt die Band eine Serie fort, die seit 2013 bemerkenswert konstant verläuft: „Now What?!“, „inFinite“, „Whoosh!“ und „=1“ erreichten in mehreren Ländern jeweils Platz eins der Albumcharts.

Die Band: Mark IX und mehr als fünf Jahrzehnte Bandgeschichte

In Wien steht die aktuelle Besetzung Mark IX auf der Bühne: Ian Gillan am Gesang, Roger Glover am Bass, Ian Paice am Schlagzeug, Don Airey an den Keyboards und Simon McBride an der Gitarre, der seit 2022 dabei ist. Ian Paice ist dabei das einzige Mitglied, das der Band seit der Gründung ohne Unterbrechung angehört.

Die Gründungsgeschichte ist ungewöhnlich genug, um sie zu kennen: Am Anfang stand 1968 eine Geschäftsidee der Londoner John Coletta und Tony Edwards, die den Organisten Jon Lord mit dem Aufbau einer Rockband beauftragten. Die erste Besetzung hieß zunächst Roundabout. Aus diesem Startpunkt wurde mit der Mark-II-Formation um Gillan, Glover, Ritchie Blackmore, Lord und Paice eine der prägenden Bands des Hard Rock, mit „Deep Purple in Rock“ (1970), „Machine Head“ (1972) und dem Livealbum „Made in Japan“ (1972) als Referenzpunkten. Es folgten die Mark-III-Jahre mit David Coverdale und Glenn Hughes und später zahlreiche weitere Besetzungswechsel.

Die Bilanz, die diesen Termin über ein normales Hallenkonzert hinaushebt, lässt sich in wenigen Zahlen zusammenfassen: über 100 Millionen verkaufte Alben, der Legend Award bei den World Music Awards 2008, die Aufnahme in die Rock and Roll Hall of Fame 2016 und jahrzehntelange, oft ausverkaufte Stadion- und Arenatourneen auf allen Kontinenten. 2026 kommen 86 Shows in 28 Ländern auf drei Kontinenten dazu, aufgeteilt in die Sommer-Open-Airs der Reihe „Mad in Europe“, eine Nordamerika-Etappe und die laufende Herbst- und Winteretappe. Ein Abschied ist dabei nicht angekündigt, anders als bei vielen Bands dieser Generation.

Nebenbei hat die Band 2026 auch jüngeres Publikum erreicht: Eine neu bearbeitete Fassung des 1970er Stücks „Child in Time“ lief im Trailer zur Serie „Stranger Things“ und brachte den Bandnamen in Playlists, in denen er zuvor kaum auftauchte.

Die Tour 2026 rund um den Wien-Termin

Wien ist die fünfte Station der Etappe „SPLAT! Europe Winter 2026“ und liegt inmitten einer dicht getakteten Reise durch Zentral- und Südosteuropa. Am Vorabend spielt die Band in Bratislava, zwei Tage später in Prag.

DatumOrtHalle
29.9.2026SofiaArena 8888
1.10.2026ClujBT Arena
2.10.2026BudapestPapp László Sportaréna
4.10.2026BratislavaTipos Arena
5.10.2026WienWiener Stadthalle, Halle D
7.10.2026PragO2 Arena
8.10.2026ŁódźAtlas Arena
10.10.2026BelgradŠtark Arena
11.10.2026SkopjeBoris-Trajkovski-Arena
13.10.2026AthenTelekom Centre Arena
16.10.2026ZürichHallenstadion
17.10.2026MailandUnipol Forum

Danach folgen Barcelona, Madrid, Paris, Antwerpen, Kopenhagen, Stockholm, Oslo und Göteborg, bevor die Band ab 31. Oktober mit sechs Terminen nach Deutschland kommt: Leipzig, Hamburg, Dortmund, Berlin, Frankfurt und Nürnberg. Den Abschluss der Europaetappe bilden fünf britische Shows im November, darunter zwei ausverkaufte Londoner Abende im Eventim Apollo und in der Royal Albert Hall. Im Dezember geht es nach Südamerika und Mexiko weiter.

Für Wiener Fans, die den Termin verpassen, ist Zürich am 16. Oktober die nächstgelegene Ausweichmöglichkeit im deutschsprachigen Raum. Bratislava am 4. Oktober liegt zwar geografisch näher, findet aber einen Tag vor dem Wien-Termin statt.

Wien am Konzerttag

Der 5. Oktober ist ein gewöhnlicher Montag im Wiener Veranstaltungskalender, mit Klassikkonzerten, Theaterterminen und kleineren Clubshows parallel zum Hallenabend. Größere Besucherströme, die sich mit dem Purple-Publikum überlagern würden, sind für diesen Abend nicht zu erwarten, was die Anreise gegenüber einem Wochenendtermin entspannt. Wer den Abend mit weiteren Veranstaltungen in Wien verbinden möchte, plant den Zeitpuffer trotzdem großzügig, weil die Einlasskontrolle in Halle D keine knappe Planung verzeiht.

Eine ausführliche Einordnung der Verkehrslage bietet der WIENtoday-Überblick zur S-Bahn-Sperre ab 7. September. Weitere Konzerte in Wien im Herbst 2026 stehen im laufenden Kalender von WIENtoday.at.

Fragen und Antworten zu Deep Purple in Wien

Wann beginnt Deep Purple in Wien am 5. Oktober 2026?

Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr, der Bühnenbeginn ist mit 19:30 Uhr ausgewiesen. Um diese Zeit startet der Support JAYLER, Deep Purple folgen im Anschluss. Eine eigene Startzeit für den Hauptact hat die Halle für 2026 nicht veröffentlicht.

Wann ist das Konzert voraussichtlich zu Ende?

Für 2026 liegt keine offizielle Endzeit vor. Beim letzten Wien-Konzert der Band im Juli 2023 nannte die Stadthalle 22:30 Uhr als voraussichtliches Ende, bei einem Ablauf mit Einlass um 18:30, Support um 19:45 und Hauptact um 21:00 Uhr. Als Orientierung ist diese Größenordnung brauchbar, verbindlich ist sie nicht.

Ist das Konzert ausverkauft?

Nein. Der Wien-Termin ist im offiziellen Tourkalender der Band weiterhin mit Verkaufslink geführt, und Stadthalle sowie oeticket weisen ihn als buchbar aus. Ausverkauft sind auf dieser Etappe bislang die beiden Londoner Termine im November.

Was kosten die Tickets?

Angekündigt sind Stehplätze zu 99,99 Euro und Sitzplätze der Kategorie A zu 119,99 Euro. Ticketportale weisen für den Abend insgesamt eine Spanne von rund 69,99 bis 314,49 Euro aus, wobei der obere Wert Paketangebote betrifft. Dazu kommen Umsatzsteuer und eine Servicegebühr von maximal 3,00 Euro pro Bestellung.

Wer ist die Vorband?

JAYLER, ein Quartett aus den West Midlands mit James Bartholomew, Tyler Arrowsmith, Ricky Hodgkiss und Ed Evans. Ihr Debütalbum „Voices Unheard“ erschien am 29. Mai 2026. Wien ist ihr erster Termin im deutschsprachigen Raum auf dieser Tour.

Welche Songs spielen Deep Purple 2026?

Das Set kombiniert Klassiker wie „Highway Star“, „Lazy“, „Space Truckin’“ und „Smoke on the Water“ mit vier bis fünf Stücken vom neuen Album „SPLAT!“, dazu Gitarren- und Keyboardsolo und „Hush“ als Abschluss. Eine Garantie für die Wiener Reihenfolge ist das nicht.

Welche Taschen sind in der Wiener Stadthalle erlaubt?

Taschen bis maximal DIN A4, gemessen an der längsten Seite. Rucksäcke und größere Taschen werden am Eingang in Verwahrung genommen. Mäntel und Jacken müssen an die kostenlose Garderobe, große Koffer werden gar nicht angenommen.

Wie komme ich trotz S-Bahn-Sperre zur Stadthalle?

Am einfachsten mit der U6 bis Burggasse-Stadthalle. Vom Hauptbahnhof fährt die Straßenbahnlinie 18 direkt zur Halle, sie wurde während der Sperre bis zur U2-Station Stadion verlängert. Vom Flughafen führt der Weg über die verkürzte S7 bis St. Marx und dann mit der 18 weiter.

Brauche ich am Montag einen Parkschein?

Ja, wenn Sie im Straßenraum parken. Die flächendeckende Kurzparkzone gilt von Montag bis Freitag zwischen 9 und 22 Uhr. Die Märzparkgarage und die Stadthallengarage mit zusammen über 1.400 Plätzen liegen direkt bei der Halle und sind an diesem Abend die unkompliziertere Lösung.

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