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Wer ist Konrad Paul Liessmann, was macht der Wiener Philosoph beim Philosophicum Lech 2026 und wann spricht er

Konrad Paul Liessmann prägt das Philosophicum Lech 2026 als Co-Intendant und Philosoph. Termine, Themen, Tickets, Preise, Bücher, zentrale Konzepte und wichtige Auszeichnungen im Überblick für 2026.

Inhaltsverzeichnis

Konrad Paul Liessmann gehört zu den bekanntesten österreichischen Philosophen und ist beim Philosophicum Lech 2026 nicht lediglich als Gast eingeladen. Der 1953 in Villach (Kärnten, Österreich) geborene Philosoph, Essayist und frühere Professor der Universität Wien gestaltet die Veranstaltung seit Jahrzehnten mit und führt sie heute gemeinsam mit Barbara Bleisch als Co-Intendant. Beim 29. Philosophicum in Lech am Arlberg (Vorarlberg, Österreich) tritt er bereits am Mittwoch, 23. September 2026, im Gespräch über Wahrheit auf, diskutiert am Donnerstag über das Jahresthema „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“ und moderiert am Freitag und Samstag zentrale Debatten. Für Besucher ist das deshalb kein einzelner Liessmann-Vortrag, sondern die Gelegenheit, einen der prägenden österreichischen Bildungs- und Kulturphilosophen in mehreren Formaten zu erleben, berichtet WIENtoday.at.

Der Rahmen ist ungewöhnlich dicht. Das Philosophicum Lech 2026 läuft vom 22. bis 27. September in den Lechwelten, Dorf 100, 6764 Lech am Arlberg. Das Jahresthema untersucht, warum Menschen Entscheidungen und Urteile zunehmend an digitale Systeme, gesellschaftliche Autoritäten oder vorgefertigte Deutungen delegieren. Apps, Algorithmen, KI, politische Meinungsmacher und die Bereitschaft, Verantwortung abzugeben, stehen ausdrücklich im Editorial des Symposiums. Liessmann ist damit zugleich Organisator und Teilnehmer einer Debatte, die eng an seine jahrzehntelange Beschäftigung mit Bildung, Mündigkeit, Wissen und gesellschaftlicher Selbstständigkeit anschließt.

Für Liessmann ist Lech kein gewöhnlicher Tourtermin: Das Philosophicum gehört seit den 1990er-Jahren zu seinem kontinuierlichen philosophischen Arbeitsfeld.

Wer ist Konrad Paul Liessmann und warum ist er in Österreich so bekannt?

Konrad Paul Liessmann wurde am 13. April 1953 in Villach geboren. Er studierte an der Universität Wien Germanistik, Geschichte und Philosophie, schloss 1976 mit dem Magisterium ab, promovierte 1979 und habilitierte sich 1989. 1995 wurde er zum außerordentlichen Universitätsprofessor am Institut für Philosophie der Universität Wien ernannt. 2011 erhielt er dort eine Professur für Methoden der Vermittlung von Philosophie und Ethik; 2021 trat er in den Ruhestand. Seine akademischen Arbeitsfelder reichen von Ästhetik und Kulturphilosophie über Gesellschafts- und Medientheorie bis zur Bildungstheorie.

Die Verbindung Konrad Paul Liessmann Wien ist deshalb weit mehr als eine Ortsangabe. An der Universität Wien war er unter anderem Studienprogrammleiter für Philosophie und von 2008 bis 2012 Vizedekan der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft. Von 2014 bis 2022 leitete er außerdem den Universitätslehrgang „Philosophische Praxis“. Seine akademische Biografie und die vollständige Publikationsliste dokumentiert seine offizielle Seite an der Universität Wien.

Liessmann wurde zugleich außerhalb der Universität zu einer öffentlichen Figur. Seine Bücher richten sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern behandeln Bildung, Kunst, gesellschaftliche Krisen, Technik, Verantwortung und politische Unterscheidungen in essayistischer Form. Hinzu kommen Vorträge, Rundfunkformate und öffentliche Diskussionen. Genau diese Verbindung von Fachphilosophie und gesellschaftlicher Intervention hob auch die Österreichische Akademie der Wissenschaften hervor, als sie ihn im März 2025 mit dem Wilhelm-Hartel-Preis auszeichnete. Die mit 15.000 Euro dotierte Ehrung würdigte seine Forschung zur Bildungsphilosophie und seine Vermittlung philosophischer Themen in der Öffentlichkeit.

Zu seinen dokumentierten Auszeichnungen gehören unter anderem:

  • Österreichischer Staatspreis für Kulturpublizistik 1996,
  • Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln 2003,
  • Auszeichnung als österreichischer „Wissenschafter des Jahres 2006“,
  • Preis der Stadt Wien für Geistes- und Sozialwissenschaften 2014,
  • Paul-Watzlawick-Ehrenring 2016,
  • Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse der Republik Österreich 2023,
  • Paracelsusring der Stadt Villach 2024,
  • Wilhelm-Hartel-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, verliehen 2025.

„Nichts vergeht so schnell wie die Zukunft.“
(Konrad Paul Liessmann, persönliche Universitäts-Homepage)

Der Satz passt zu einem Autor, der gesellschaftliche Entwicklungen häufig nicht als technische Fortschrittsgeschichte behandelt, sondern danach fragt, welche Vorstellungen von Mensch, Freiheit, Bildung oder Verantwortung dabei verloren gehen.

Wann tritt Konrad Paul Liessmann beim Philosophicum Lech 2026 auf?

Liessmann ist in Lech an vier aufeinanderfolgenden Tagen sichtbar. Die aktuellste veröffentlichte Programmübersicht trägt den Stand vom 9. September 2026 und ist für die konkrete Reiseplanung die wichtigste Quelle. Dort beginnt sein erster Programmpunkt am Mittwochabend. Das offizielle Programm des Philosophicum Lech listet folgende Termine.

DatumUhrzeitRolle und Programmpunkt
Mittwoch, 23. September18:00 UhrGespräch „Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?“ mit Barbara Bleisch und Raphaela Edelbauer
Donnerstag, 24. September16:00 UhrEröffnung und Streitgespräch „Betreutes Denken. Die neue Lust an der Unmündigkeit“ mit Barbara Bleisch
Freitag, 25. September18:00 UhrModeration der Diskussion nach Roland Reichenbach und Romy Jaster
Samstag, 26. September18:00 UhrModeration der Diskussion nach Michael Butter und Laura Wiesböck

Beim Donnerstagstermin gibt es eine Besonderheit. Auf Liessmanns separater Referentenseite steht weiterhin 15:00 Uhr, während die jüngere Gesamtübersicht des Veranstalters, Stand 9. September 2026, die offizielle Eröffnung für 16:00 Uhr ausweist. Für eine konkrete Anreise ist deshalb die aktualisierte Programmseite maßgeblich.

Wer Liessmann selbst ausführlich hören möchte, sollte vor allem Mittwoch, 23. September, und Donnerstag, 24. September, einplanen.

Der Mittwochabend bringt ihn mit der Schweizer Philosophin Barbara Bleisch und der österreichischen Schriftstellerin Raphaela Edelbauer zusammen. Die Leitfrage „Wieviel Wahrheit braucht der Mensch?“ passt direkt zur übergeordneten Diskussion über selbstständiges Denken, gesellschaftliche Wahrheitsansprüche und den Umgang mit vorgefertigten Weltbildern. Am Donnerstag eröffnet das eigentliche Symposium mit einem Streitgespräch zwischen Bleisch und Liessmann über „Betreutes Denken“.

Am Freitag tritt Liessmann nicht mit einem eigenen Vortrag auf, übernimmt aber um 18:00 Uhr die Moderation der Diskussion nach Roland Reichenbach aus Zürich und Romy Jaster aus Berlin. Am Samstag moderiert er erneut um 18:00 Uhr, diesmal nach den Beiträgen von Michael Butter aus Tübingen über Verschwörungstheorien und Laura Wiesböck aus Wien über psychiatrische Diagnosen und widersprüchliche Selbstdeutungen.

„Wer will, genießt heute die Rundumversorgung, im Denken wie im Leben.“
(Barbara Bleisch und Konrad Paul Liessmann, Editorial zum Philosophicum Lech 2026)

Genau aus diesem Satz entwickelt das Symposium seine zentrale Spannung. Die Frage lautet nicht nur, was KI oder digitale Plattformen technisch können. Es geht darum, weshalb Menschen bereit sind, Urteil, Auswahl und Verantwortung auszulagern und welche Folgen das für Mündigkeit und demokratische Öffentlichkeit hat.

Welche Konzepte, Bücher und Leistungen prägen Liessmanns Denken

Bei Konrad Paul Liessmann Bücher fällt besonders auf, dass sich mehrere Themen über Jahrzehnte wiederholen. Bildung ist eines davon, aber nicht im engen Sinn von Schule oder Universität. Liessmann beschäftigt sich mit der Frage, was Bildung überhaupt bedeutet, wenn Lernen zunehmend über Messbarkeit, Qualifikationen, Kompetenzen und wirtschaftliche Verwertbarkeit organisiert wird.

Theorie der Unbildung

Mit „Theorie der Unbildung. Die Irrtümer der Wissensgesellschaft“ veröffentlichte Liessmann 2006 eines seiner bekanntesten Bücher. Das Werk richtet den Blick auf einen Widerspruch: Moderne Gesellschaften sprechen ständig von Wissen als zentraler Ressource, während Bildung gleichzeitig stärker nach ökonomischen und institutionellen Kriterien organisiert wird. Die Universität Wien führt das Buch als einen zentralen Bestandteil seiner Publikationsgeschichte; bis 2008 erreichte es zahlreiche Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Seine Kritik richtet sich dabei nicht gegen Wissen. Sie richtet sich gegen die Gleichsetzung von Bildung mit bloßer Verfügbarkeit von Informationen oder standardisierten Kompetenzen. Dieses Thema verbindet seine ältere Bildungsphilosophie direkt mit dem Philosophicum 2026: Ein Mensch kann über mehr Informationen verfügen als jede frühere Generation und dennoch immer mehr Entscheidungen an Systeme und Autoritäten delegieren.

Bildung als Provokation

2017 folgte „Bildung als Provokation“. Das Buch erschien in Wien bei Zsolnay und umfasst 237 Seiten. Liessmann behandelt darin die Erwartung, Bildung müsse nahezu jedes gesellschaftliche Problem lösen, und stellt dieser politischen Überhöhung einen anspruchsvolleren Bildungsbegriff gegenüber. Die Universität Wien führt das Werk als philosophische Publikation im Bereich Ethik.

Bildung ist in dieser Perspektive nicht die möglichst reibungslose Anpassung an Anforderungen, sondern verlangt eigenes Urteil und die Auseinandersetzung mit Dingen, die sich nicht sofort verwerten lassen.

Grenzen als Voraussetzung für Unterscheidung

Ein weiterer Strang seines Denkens zeigt sich im 2012 erschienenen Buch „Lob der Grenze. Kritik der politischen Unterscheidungskraft“. Liessmann untersucht dort Grenzen nicht ausschließlich als geografische oder politische Barrieren. Entscheidend ist die philosophische Funktion des Unterscheidens: Identität, Erkenntnis und Orientierung setzen Differenzen voraus. Der Forschungsdatensatz der Universität Wien fasst den Ansatz mit dem Gedanken zusammen, dass ohne Grenzen kein Miteinander und ohne Differenz keine Erkenntnis möglich sei.

Damit lässt sich auch seine häufig skeptische Haltung gegenüber Begriffen erklären, die gesellschaftliche Konflikte durch möglichst umfassende Entgrenzung lösen wollen. Liessmann interessiert sich stärker dafür, welche Unterschiede tatsächlich relevant sind, wer sie festlegt und was geschieht, wenn notwendige Unterscheidungen nicht mehr ausgesprochen werden können.

Ästhetik, Technik und Alltag

Liessmanns Arbeit ist nicht auf Bildungspolitik begrenzt. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften nennt philosophische Ästhetik einen grundlegenden Impuls seines Denkens. Bücher wie „Philosophie der modernen Kunst“, „Schönheit“ und „Das Universum der Dinge“ untersuchen Kunst und alltägliche Gegenstände als philosophische Erfahrungsräume.

2025 veröffentlichte er „Der Plattenspieler. Dinge des Lebens“. Darin verbindet er persönliche Musikerfahrungen mit einer Kulturgeschichte des Hörens, von früher Schallaufzeichnung bis zu Streamingdiensten. Das Buch interessiert sich damit nicht nur für Nostalgie, sondern für die Frage, wie technische Formen der Wiedergabe verändern, wie Musik wahrgenommen und konsumiert wird.

Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören außerdem „Was nun? Eine Philosophie der Krise“ aus dem Jahr 2025 und das 2026 gemeinsam mit Johannes Hartl veröffentlichte „Gott? Ein Streitgespräch“. Seine offizielle Bibliografie dokumentiert damit ein Werk, das von Nietzsche und Kierkegaard über Bildung und Ästhetik bis zu Krisen, Verantwortung und Religion reicht.

Was kosten Tickets und wie kommt man zu Liessmanns Auftritten

Für Konrad Paul Liessmann Tickets gibt es keinen separaten Eintritt nur für seine Person. Das Philosophicum verkauft Tageskarten und mehrtägige Pauschalen. Für Liessmanns eigene Gesprächsformate sind insbesondere Mittwoch, 23. September, und Donnerstag, 24. September, relevant. Beide Tageskarten kosten regulär jeweils 70 Euro; Studierende bis einschließlich 30 Jahre zahlen 19 Euro.

Die Preise 2026 im Überblick:

TicketRegulärStudierende
Dienstag, Philosophicum Dialoge45 €15 €
Mittwoch70 €19 €
Donnerstag70 €19 €
Freitag132 €38 €
Samstag132 €38 €
Sonntag132 €38 €
Donnerstag bis Sonntag445 €125 €
Mittwoch bis Sonntag475 €135 €
Dienstag bis Sonntag495 €145 €

Für Ö1-Club-Mitglieder und Mitglieder des „Presse“-Clubs nennt der Veranstalter einmalig 10 Prozent Ermäßigung auf Pauschalen und Tageskarten. Studententarife gelten bis einschließlich 30 Jahre. Die Anmeldung läuft über den offiziellen Ticketshop, der auf der Anmeldeseite des Philosophicum Lech verlinkt ist.

Die wichtigste Information betrifft derzeit die Verfügbarkeit. Das Philosophicum meldet nur noch einzelne Restplätze. Für ausverkaufte Tageskarten oder Pauschalen können wegen erschöpfter Sitzplatzkontingente keine regulären zusätzlichen Anmeldungen angenommen werden. Bei Stornierungen werden Plätze über die Warteliste nachbesetzt.

  1. Gewünschten Tag oder eine Mehrtagespauschale auswählen.
  2. Bei verfügbarer Kategorie einen Sitzplatz wählen.
  3. Tarif und mögliche Ermäßigung festlegen.
  4. Personendaten eingeben.
  5. Zahlung abschließen oder bei ausverkauftem Kontingent die Warteliste nutzen.

Als Zahlungsarten nennt der Veranstalter Kreditkarte, eps-Überweisung, Google Pay, Sofortüberweisung, PayPal und Kauf auf Rechnung. Für Donnerstag bis Sonntag gelten reservierte Sitzplätze für das jeweilige Tagesprogramm; bei bestimmten Abendveranstaltungen und am Mittwoch besteht freie Sitzplatzwahl.

Der Veranstaltungsort sind die Lechwelten, Dorf 100, 6764 Lech am Arlberg (Vorarlberg, Österreich). Das Tagungsbüro ist am Mittwoch und Donnerstag jeweils von 14:00 bis 18:30 Uhr geöffnet, am Freitag und Samstag vormittags sowie am Nachmittag. Zimmer werden nicht über das Philosophicum selbst gebucht; dafür verweist der Veranstalter auf Lech Zürs Tourismus.

Vor einer nicht stornierbaren Hotelbuchung sollte deshalb zuerst geklärt sein, ob für den gewünschten Tag ein Ticket oder ein Platz über die Warteliste verfügbar ist.

Fragen und Antworten zu Konrad Paul Liessmann

Wie alt ist Konrad Paul Liessmann?

Konrad Paul Liessmann wurde am 13. April 1953 in Villach (Kärnten, Österreich) geboren. Im September 2026 ist er 73 Jahre alt.

Ist Konrad Paul Liessmann noch Professor?

Liessmann war Professor für Philosophie an der Universität Wien und trat 2021 in den Ruhestand. In offiziellen Biografien wird er deshalb als Professor im Ruhestand beziehungsweise emeritierter Philosoph geführt. Seine wissenschaftliche und publizistische Tätigkeit läuft weiter.

Welche Bücher von Konrad Paul Liessmann sind besonders bekannt?

Zu seinen zentralen Veröffentlichungen gehören „Theorie der Unbildung“, „Lob der Grenze“, „Bildung als Provokation“, „Das Universum der Dinge“, „Alle Lust will Ewigkeit“, „Lauter Lügen und andere Wahrheiten“, „Was nun? Eine Philosophie der Krise“ und „Der Plattenspieler“. 2026 erschien außerdem gemeinsam mit Johannes Hartl „Gott? Ein Streitgespräch“.

Wann spricht Liessmann beim Philosophicum Lech 2026?

Am Mittwoch, 23. September, spricht er ab 18:00 Uhr mit Barbara Bleisch und Raphaela Edelbauer über Wahrheit. Am Donnerstag, 24. September, steht er laut aktueller Programmübersicht ab 16:00 Uhr gemeinsam mit Bleisch beim Streitgespräch zum Jahresthema auf dem Programm. Am Freitag und Samstag moderiert er jeweils um 18:00 Uhr Diskussionen.

Wie viel kostet ein Ticket für seinen Auftritt?

Eine Tageskarte für Mittwoch oder Donnerstag kostet regulär jeweils 70 Euro, für Studierende 19 Euro. Es existiert kein separates Liessmann-Ticket. Da nur noch Restplätze verfügbar sind, kann je nach Tageskontingent die Warteliste notwendig sein.

Warum ist Liessmann für das Philosophicum Lech wichtig?

Liessmann ist seit den 1990er-Jahren wissenschaftlich mit dem Symposium verbunden und gehört seit 2024 gemeinsam mit Barbara Bleisch zur Intendanz. Er gestaltet damit nicht nur einzelne Veranstaltungen, sondern die thematische Ausrichtung des Philosophicum. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften nennt seine Arbeit in Lech ausdrücklich als Beispiel dafür, wie er aktuelle philosophische und gesellschaftliche Kontroversen einer breiteren Öffentlichkeit vermittelt.

Verwendete Materialien: Philosophicum Lech – offizielles Programm und Teilnehmerinformationen, Universität Wien – Biografie und Publikationsdaten, Österreichische Akademie der Wissenschaften – Wilhelm-Hartel-Preis und wissenschaftliche Würdigung.

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