Am Donnerstagabend ist Red Bull Salzburg im Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde zur UEFA Europa League gegen Pafos FC nach einer beinahe zweistündigen Unterbrechung wegen sintflutartiger Regenfälle weiterhin ohne Tor geblieben. Die Partie in der Red Bull Arena in Wals-Siezenheim war bereits nach rund 15 Minuten gestoppt worden, weil große Wassermengen den Rasen vorübergehend unbespielbar gemacht hatten; nach mehreren Kontrollen gab Schiedsrichter Damian Sylwestrzak den Platz wieder frei. Beim Stand von 0:0 wurde das Spiel fortgesetzt, berichtet WIENtoday.at unter Berufung auf die verfügbaren Live-, Vereins- und Medieninformationen.
Nach Wiederaufnahme entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung, in der Salzburg zwar häufiger in die gefährlichen Räume gelangte, Pafos seine defensive Erfahrung jedoch konsequent einsetzte. Edmund Baidoo verbuchte einen Abschluss auf das Tor, Yorbe Vertessen und Gaoussou Diakité kamen zu weiteren Möglichkeiten, während Pafos über Biel, Guga und Vlad Dragomir gefährlich blieb. David Luiz sah bereits in der ersten Hälfte die Gelbe Karte. Nach 59 gespielten Minuten lautete der Zwischenstand weiterhin 0:0; wegen der langen wetterbedingten Pause endete die Partie erheblich später als ursprünglich geplant.
Red Bull Salzburg gegen Pafos: Was bisher bekannt ist
Das Hinspiel begann am 6. August 2026 um 19.00 Uhr in der Red Bull Arena. Salzburg wollte vor eigenem Publikum eine möglichst gute Ausgangslage für das Rückspiel schaffen, das am 13. August in Zypern ausgetragen wird. Die UEFA hatte beide Begegnungen für die dritte Qualifikationsrunde der Europa League angesetzt; das Rückspiel soll in der Limassol Arena stattfinden. Der planmäßige Ablauf wurde jedoch früh unterbrochen. Heftiger Regen setzte den Platz innerhalb kurzer Zeit teilweise unter Wasser. Schiedsrichter Damian Sylwestrzak schickte beide Mannschaften nach ungefähr einer Viertelstunde zurück in die Kabinen, weil der Ball auf mehreren Bereichen des Spielfelds nicht mehr ordnungsgemäß rollte. Mehrfach prüfte das Schiedsrichterteam gemeinsam mit den Verantwortlichen den Zustand des Rasens. Erst nach einer fast zweistündigen Unterbrechung konnte die Begegnung fortgesetzt werden. Für Spieler und Zuschauer bedeutete dies eine ungewöhnlich lange Wartezeit, während die Platzcrew daran arbeitete, das Wasser vom Spielfeld zu entfernen. Die wichtigsten Daten des Abends:
| Punkt | Stand am 6. August 2026 |
|---|---|
| Wettbewerb | UEFA Europa League, dritte Qualifikationsrunde |
| Begegnung | FC Red Bull Salzburg – Pafos FC |
| Spielort | Red Bull Arena, Wals-Siezenheim |
| Regulärer Beginn | 19.00 Uhr |
| Unterbrechung | Nach rund 15 Minuten |
| Ursache | Sintflutartiger Regen und zeitweise unbespielbarer Rasen |
| Dauer der Pause | Beinahe zwei Stunden |
| Stand nach 59 Minuten | 0:0 |
| Rückspiel | 13. August 2026 in Zypern |
| Austragungsort Rückspiel | Limassol Arena |
Die offizielle UEFA-Begegnungsseite führt das Duell als Hinspiel der dritten Qualifikationsrunde. Der Klub hatte den Termin ebenfalls mit Donnerstag, 6. August, 19.00 Uhr, in der Red Bull Arena angekündigt.
RB Salzburg vergibt Chancen gegen erfahrenen Pafos FC
Nach der Fortsetzung versuchte Salzburg, mit hohem Tempo und frühen Ballgewinnen Druck aufzubauen. Die Mannschaft von Trainer Danny Röhl kam vor allem über die Seiten und nach Eckbällen in den Strafraum. Schon in der Anfangsphase sammelte Salzburg mehrere Standardsituationen, konnte daraus aber zunächst kein Tor erzielen. Edmund Baidoo prüfte Pafos-Torhüter Radosław Majecki in der 16. Minute mit einem Schuss aus der Distanz. Der Torhüter parierte den Abschluss in der unteren Ecke. Dominik Schmid kam nach einer Flanke von Yorbe Vertessen ebenfalls zum Abschluss, setzte seinen Kopfball aus schwierigem Winkel jedoch neben das Tor.
Gaoussou Diakité fand mehrfach Abschlusspositionen, wurde jedoch geblockt oder verfehlte das Ziel. Vertessen schoss in der 29. Minute aus der Distanz rechts vorbei. Auch nach der Pause blieb Salzburg aktiv: Valentin Zabransky kam nach einer Ecke im Strafraum zum Abschluss, konnte den Ball aber nicht im Tor unterbringen.
Pafos beschränkte sich nicht auf die Verteidigung. Guga setzte einen Distanzschuss über das Tor und kam zu Beginn der zweiten Hälfte erneut zu einer Möglichkeit. Kurz vor der Pause zwang Biel Salzburg-Torhüter Christian Zawieschitzky mit einem Kopfball zu einer Parade. Vlad Dragomir köpfte nach dem Seitenwechsel links am Tor vorbei.
Die Salzburger mussten in der 59. Minute zudem verletzungsbedingt wechseln. Bartosz Mazurek ersetzte Soumaïla Diabaté. Bei Pafos war bereits vor der Pause Domingos Quina angeschlagen vom Feld gegangen; für ihn kam Ken Sema, der kurz nach Beginn der zweiten Hälfte die Gelbe Karte sah.
Auffällige Szenen bis zur 59. Minute
- Edmund Baidoo prüfte Pafos-Torhüter Majecki mit einem Distanzschuss.
- Salzburg erarbeitete sich zahlreiche Eckbälle, blieb daraus aber zunächst erfolglos.
- Biel hatte per Kopf eine der besten Möglichkeiten für Pafos.
- David Luiz sah nach einem Foul an Damir Redžić Gelb.
- Domingos Quina musste bei Pafos verletzt ausgewechselt werden.
- Soumaïla Diabaté verließ bei Salzburg in der zweiten Hälfte angeschlagen den Platz.
- Der Spielstand blieb trotz mehrerer Abschlüsse auf beiden Seiten bei 0:0.
Salzburg hatte damit mehr Offensivaktionen, fand gegen den tief und kompakt verteidigenden Gegner aber zunächst keine ausreichend klare Abschlussposition. Pafos verlangsamte das Spiel in mehreren Phasen, verteidigte den eigenen Strafraum mit großer körperlicher Präsenz und suchte nach Ballgewinnen schnell seine offensiven Außenspieler.
David Luiz organisiert die Defensive von Pafos
Ein zentraler Spieler im Konzept der Gäste war David Luiz. Der brasilianische Innenverteidiger brachte seine internationale Erfahrung in die Defensive des zyprischen Pokalsiegers ein. Der frühere Spieler von Chelsea, Paris Saint-Germain, Arsenal und Benfica führte die Abwehrreihe, klärte mehrere Salzburger Hereingaben und war vor allem bei Standards präsent. In der 36. Minute stoppte David Luiz den Salzburger Damir Redžić mit einem Foul auf der rechten Seite. Schiedsrichter Sylwestrzak zeigte dem Verteidiger daraufhin die Gelbe Karte. Trotz der Verwarnung blieb David Luiz im Zentrum der Pafos-Abwehr und war an mehreren geblockten Salzburger Angriffen beteiligt.
Die Erfahrung des 39-Jährigen ist für Pafos besonders wichtig. Der Champions-League-Sieger von 2012 spielt in einer Mannschaft, deren Startformation überwiegend aus routinierten Profis besteht. Pafos setzt weniger auf extrem hohes Pressing als Salzburg, verteidigt dafür kompakt und versucht, über Standards, Flanken und schnelle Umschaltmomente gefährlich zu werden. Salzburg-Trainer Danny Röhl hatte vor der Partie ausdrücklich vor dieser Spielweise gewarnt. Pafos verfüge über eine erfahrene Mannschaft, setze seine Stärken gezielt ein, komme häufig über die Flügel und sei bei ruhenden Bällen gefährlich. Salzburg müsse deshalb Geschwindigkeit und Intensität auf den Platz bringen, ohne dem Gegner einfache Standardsituationen zu ermöglichen. Das direkte Duell zeigte diese unterschiedlichen Ansätze deutlich. Salzburg wollte die Begegnung mit Tempo kontrollieren, während Pafos auf defensive Ordnung, Zweikampfstärke und einzelne präzise Angriffe setzte. Der lange Stillstand nach dem Starkregen erschwerte es beiden Mannschaften zusätzlich, einen stabilen Rhythmus zu entwickeln.
Warum Pafos FC für Salzburg ein gefährlicher Gegner ist
Pafos FC erreichte die dritte Qualifikationsrunde nach einem bemerkenswerten Comeback gegen Hajduk Split. Das Hinspiel hatte der Klub aus Zypern mit 0:2 verloren. Im Rückspiel gewann Pafos jedoch 4:0 nach Verlängerung und drehte damit das Duell. Guga erzielte das erste Tor, Kapitän David Goldar rettete seine Mannschaft kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit in die Verlängerung. Biel und João Correia sorgten anschließend für die Entscheidung. Bereits in der vergangenen Saison hatte Pafos auf europäischer Ebene gezeigt, dass der Klub auch gegen namhafte Gegner bestehen kann. In der Champions-League-Ligaphase gelangen Siege gegen Villarreal und Slavia Prag sowie Unentschieden gegen Olympiakos Piräus, Kairat Almaty und AS Monaco. Trotz neun Punkten verpasste Pafos die nächste Runde knapp.
Der zyprische Klub qualifizierte sich über den nationalen Pokalsieg für die Europa League. In der heimischen Meisterschaft war Pafos zuvor auf Rang vier gelandet. Der Kader ist international zusammengestellt und verfügt mit Spielern wie David Luiz, David Goldar, Guga, Biel, Vlad Dragomir und Radosław Majecki über Erfahrung aus mehreren europäischen Ligen. Für Salzburg bestand deshalb kein Anlass, das Heimspiel ausschließlich anhand der nominellen Favoritenrolle zu bewerten. Die Zyprioten hatten schon gegen Hajduk bewiesen, dass sie auch nach einem deutlichen Rückstand zurückkommen können. Zudem zeigte die erste Begegnung in Salzburg, wie schwer es sein kann, gegen ihre kompakte Defensive klare Torchancen herauszuspielen.
| Pafos-Stärke | Bedeutung für Salzburg |
|---|---|
| Erfahrene Innenverteidigung | Wenig Raum im Strafraum |
| Gefährliche Standards | Fouls in Tornähe müssen vermieden werden |
| Schnelle Flügelangriffe | Salzburgs Außenverteidiger müssen abgesichert werden |
| Internationale Routine | Pafos bleibt auch unter Druck ruhig |
| Kopfballstärke | Besondere Aufmerksamkeit bei Flanken und Eckbällen |
| Comeback-Qualitäten | Ein knappes Hinspielergebnis entscheidet das Duell nicht |
Das Rückspiel am 13. August bleibt unabhängig vom Ausgang in Salzburg entscheidend. Pafos trägt die Begegnung nicht im eigenen Stadion, sondern in Limassol aus. Für Salzburg bedeutet dies eine Auswärtsreise nach Zypern bei voraussichtlich hohen Temperaturen und gegen eine Mannschaft, die dort bereits Hajduk Split deutlich besiegt hat.
Europa League: Was für Salzburg auf dem Spiel steht
Das Duell mit Pafos entscheidet zunächst über den Einzug in das Play-off der Europa League. Der Sieger trifft dort auf den Verlierer der Champions-League-Qualifikationspaarung zwischen Mjällby AIF und Slovan Bratislava. Die Play-off-Spiele der Europa League sind für den 20. und 27. August vorgesehen.
Ein Erfolg gegen Pafos hätte für den FC Salzburg eine zusätzliche Bedeutung: Der Klub hätte damit zumindest einen Platz in der Ligaphase der Conference League sicher. Ein Ausscheiden gegen Pafos würde Salzburg dagegen direkt in das Conference-League-Play-off führen. Dort wäre der Sieger des Duells zwischen FK Auda aus Lettland und Dinamo City aus Albanien der mögliche Gegner. Die Europacup-Situation lässt sich deshalb in drei Szenarien einteilen:
- Salzburg setzt sich gegen Pafos und im Europa-League-Play-off durch:
Der Klub erreicht die Ligaphase der Europa League. - Salzburg besiegt Pafos, verliert aber das Europa-League-Play-off:
Salzburg wechselt in die Ligaphase der Conference League. - Salzburg scheitert bereits an Pafos:
Der Klub muss im Conference-League-Play-off eine weitere Qualifikationsrunde bestreiten.
Die UEFA hat die Hinspiele der dritten Europa-League-Qualifikationsrunde für den 6. August und die Rückspiele für den 13. August angesetzt. Die Play-offs folgen zwei Wochen später.
Für den Klub geht es damit nicht nur um den sportlichen Status, sondern auch um garantierte internationale Spiele im Herbst. Eine Teilnahme an einer Ligaphase bringt zusätzliche Einnahmen, internationale Sichtbarkeit und mindestens mehrere weitere Europacup-Partien. Das Hinspiel gegen Pafos bildet deshalb einen wichtigen Teil der Saisonplanung.
Salzburg sucht nach mehr Effizienz vor dem Tor
Red Bull Salzburg war mit zwei Pflichtspielsiegen in die Saison gestartet. Im ÖFB-Cup gewann die Mannschaft beim SV Oberwart klar mit 7:1. Beim Bundesliga-Auftakt gegen Hartberg folgte ein 1:0, das allerdings erst spät gesichert wurde. Gegen Hartberg verzeichnete Salzburg zahlreiche Torschüsse, nutzte die vorhandenen Möglichkeiten aber nur unzureichend. Diese fehlende Effizienz war auch gegen Pafos zunächst erkennbar. Salzburg kam regelmäßig in die Nähe des Strafraums, doch der letzte Pass, die Genauigkeit beim Abschluss oder der entscheidende Laufweg fehlten.
Trainer Danny Röhl hatte vor dem Europacup-Auftakt erklärt, dass Siege zu Saisonbeginn wichtig für das Vertrauen in die eigene Arbeit seien. Gegen Pafos sollte aus dem positiven Saisonstart ein erfolgreicher internationaler Auftakt werden. Zugleich machte der Trainer deutlich, dass sein Team gegen die erfahrene Defensive des Gegners Geduld benötige. Edmund Baidoo stand nach einer kurzen Pause wieder im Kader. Der Offensivspieler war am Wochenende wegen Wechselüberlegungen nicht berücksichtigt worden. Röhl erklärte die Angelegenheit vor dem Pafos-Spiel für beendet und betonte, Baidoo habe seine Bereitschaft signalisiert, wieder für Salzburg aufzulaufen.
Baidoo gehörte anschließend zu den auffälligeren Salzburger Spielern und verbuchte den ersten klaren Abschluss auf das Tor. Ein Treffer gelang ihm zunächst nicht. Auch Vertessen und Diakité konnten ihre Aktionen nicht erfolgreich abschließen. Die wesentlichen Aufgaben für Salzburg blieben:
- Angriffe schneller und präziser zu Ende spielen;
- zweite Bälle vor dem Strafraum sichern;
- Standards von Pafos vermeiden;
- die Räume hinter den eigenen Außenverteidigern kontrollieren;
- David Luiz und David Goldar bei Flanken konsequent beschäftigen;
- aus der spielerischen Überlegenheit ein messbares Ergebnis machen.
Fragen und Antworten zum Spiel Salzburg gegen Pafos
Wie steht es bei Red Bull Salzburg gegen Pafos?
Nach 59 gespielten Minuten stand es 0:0. Wegen einer langen Regenunterbrechung lag die reale Uhrzeit deutlich hinter dem normalen Spielplan. Der Livebericht verzeichnete zu diesem Zeitpunkt weiterhin keinen Treffer.
Warum wurde das Spiel unterbrochen?
Sintflutartiger Regen hatte den Rasen der Red Bull Arena innerhalb kurzer Zeit stark durchnässt. Der Ball rollte auf mehreren Flächen nicht mehr regulär, weshalb Schiedsrichter Damian Sylwestrzak die Mannschaften nach ungefähr 15 Minuten in die Kabinen schickte.
Wie lange dauerte die Unterbrechung?
Die Partie war beinahe zwei Stunden unterbrochen. Während dieser Zeit wurde der Platz mehrfach kontrolliert und bearbeitet, bevor das Schiedsrichterteam die Fortsetzung erlaubte.
Wer hatte die besten Chancen?
Für Salzburg prüfte Edmund Baidoo Torhüter Radosław Majecki. Dominik Schmid, Yorbe Vertessen, Gaoussou Diakité und Valentin Zabransky kamen ebenfalls zu Abschlüssen. Für Pafos zwang Biel Salzburg-Torhüter Christian Zawieschitzky mit einem Kopfball zu einer Parade.
Spielt David Luiz für Pafos FC?
Ja. David Luiz führte die erfahrene Abwehr von Pafos an. Der Brasilianer sah in der 36. Minute nach einem Foul an Damir Redžić die Gelbe Karte.
Wann findet das Rückspiel statt?
Das Rückspiel ist für Donnerstag, den 13. August 2026, angesetzt. Es wird in der Limassol Arena in Zypern ausgetragen.
Was passiert, wenn Salzburg gegen Pafos gewinnt?
Salzburg erreicht das Play-off der Europa League und hat zugleich mindestens einen Platz in der Ligaphase der Conference League sicher. Im Europa-League-Play-off wartet der Verlierer des Champions-League-Qualifikationsduells zwischen Mjällby AIF und Slovan Bratislava.
Was passiert bei einem Ausscheiden?
Bei einer Niederlage im Gesamtergebnis wechselt der FC Salzburg in das Play-off der Conference League. Dort hätte der Klub noch eine letzte Möglichkeit, eine europäische Ligaphase zu erreichen.
Warum ist Pafos kein gewöhnlicher Außenseiter?
Pafos verfügt über einen erfahrenen internationalen Kader, gewann in der vergangenen Champions-League-Saison gegen Villarreal und Slavia Prag und eliminierte Hajduk Split nach einer 0:2-Niederlage im Hinspiel noch mit einem 4:0-Erfolg nach Verlängerung.
Entscheidung fällt spätestens im Rückspiel in Zypern
Das Hinspiel zwischen FC Salzburg und Pafos FC wurde durch die extremen Wetterbedingungen zu einer außergewöhnlichen Europacup-Partie. Die lange Unterbrechung veränderte den gesamten Ablauf und zwang beide Mannschaften, sich nach fast zwei Stunden Wartezeit erneut auf einen intensiven Wettbewerb einzustellen.
Salzburg kontrollierte über längere Phasen den Ball und erarbeitete sich mehrere Eckbälle und Abschlüsse. Pafos verteidigte jedoch konzentriert, blieb selbst gefährlich und nutzte die Erfahrung seiner Abwehrspieler. Der Zwischenstand von 0:0 zeigte, dass die Salzburger trotz ihrer Offensivaktionen noch keine entscheidende Lücke gefunden hatten.
Unabhängig vom endgültigen Ergebnis des Abends bleibt das Rückspiel in Zypern von zentraler Bedeutung. Ein knapper Salzburger Erfolg würde keine Vorentscheidung darstellen, während ein Unentschieden oder eine Niederlage den Druck vor der Partie in Limassol deutlich erhöhen würde.
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Verwendete Materialien: UEFA, FC Red Bull Salzburg, ORF Sport, Kronen Zeitung, LAOLA1, Sky Sports, FOX Sports.
