Vienna Design Week beendet am Sonntag, 4. Oktober 2026, ihre 20. Ausgabe in Wien. Die zehn Tage vom 25. September bis 4. Oktober umfassen Ausstellungen, Talks, Führungen, Präsentationen und Stadtprojekte an zahlreichen Orten; die Stadt Wien führt das Festival als Österreichs größtes kuratiertes Designfestival und nennt für frühere Ausgaben rund 200 Veranstaltungen und zuletzt 50.000 Besucherinnen und Besucher. Am letzten Tag konzentriert sich das Programm noch einmal auf Themen wie Circular Food Design, Akustik, Handwerk, Stadtraum und die Nutzung ungewöhnlicher Architektur, während die Festivalzentrale am Hietzinger Kai 101 mit einer Finissage von 16 bis 19 Uhr schließt, wie auch der Report von WIENtoday.at zur Veranstaltung einordnet.
Die Jubiläumsausgabe steht zugleich für zwei Jahrzehnte Festivalgeschichte. Die VIENNA DESIGN WEEK wurde 2006 von Lilli Hollein, Tulga Beyerle und Thomas Geisler gegründet und findet 2026 zum 20. Mal statt; die Festivalleitung liegt heute bei Gabriel Roland. Die offizielle Festivalinformation nennt als Zeitraum der Jubiläumsausgabe den 25. September bis 4. Oktober 2026.
„Die VIENNA DESIGN WEEK ist Österreichs größtes kuratiertes Designfestival.“ – Stadt Wien, Veranstaltungskalender. Deutsch
Was steht am 4. Oktober 2026 auf dem Programm?
Der Sonntag beginnt bereits um 11 Uhr mit einem Talk in der Festivalzentrale. Beim Gespräch „EAT YOUR WASTE – WHAT IF THE LEFTOVERS WERE THE LUXURY?“ geht es um Circular Food Design und damit um die Frage, wie Lebensmittelreste nicht nur vermieden, sondern als Ausgangspunkt für Gestaltung verstanden werden können.
Parallel laufen mehrere Formate an unterschiedlichen Orten. Das offizielle Programm der Vienna Design Week weist für den 4. Oktober unter anderem folgende Termine aus: Vienna Design Week
- 11–12 Uhr: „EAT YOUR WASTE – WHAT IF THE LEFTOVERS WERE THE LUXURY?“ in der Festivalzentrale
- 11–15 Uhr: „A GLASS OF WAVES AT THE KARMELITERMARKT“ als Work-in-Progress-Projekt
- 11–18 Uhr: „TECH TALES – AN IMMERSIVE STORYWORLD FOR CHILDREN“ in der Festivalzentrale
- 12 Uhr: Listening Session „Selling Happiness, Shaping Minds – A Radio Luxembourg Story“
- 12–20 Uhr: „ZEIT FÜR KOST – DER GEDECKTE TISCH“ im MAK Geymüllerschlössel
- 13–16 Uhr: „FRAKTA – MORE THAN JUST A BAG“ in der Festivalzentrale
- 13–18 Uhr: „SHARING ‘FESTTOPS’“ in der Apollo Garage
- 14–15 Uhr: Führung „Meet the Maker“ zu „SECOND NATURE – AKTUELLES KUNSTHANDWERK AUS INDIEN“
- 14.30–16 Uhr: „BEYOND THE BACKROOMS“ mit Alexandra Brückner
- 16–19 Uhr: Finissage in der Festivalzentrale
Damit verteilt sich der letzte Festivaltag nicht auf einen einzigen Ausstellungsort, sondern verbindet zentrale Festivalformate mit Projekten im Stadtraum.
Wo befindet sich die Festivalzentrale in Hietzing?
Die zentrale Adresse der Jubiläumsausgabe ist Hietzinger Kai 101 im 13. Wiener Gemeindebezirk. Das Gebäude liegt unmittelbar bei der U-Bahn-Station Unter-St.-Veit und wurde zwischen 1974 und 1976 als Zentrale des Versicherungsunternehmens Allianz errichtet.
Der Architekt Harry Glück plante das neungeschossige Bürohochhaus. Für die Vienna Design Week wird es nicht nur als gewöhnliche Ausstellungsfläche genutzt: Neben ehemaligen Büroräumen gehören eine frühere Kantine mit Terrasse und Garten, eine ehemalige Zulassungsstelle, ein Kindergarten und eine Kegelbahn im Untergeschoss zu den genutzten Bereichen.
| Ort | Termin am 4. Oktober | Schwerpunkt |
|---|---|---|
| Festivalzentrale, Hietzinger Kai 101 | 11–19 Uhr | Talks, Ausstellungen, Führungen, Finissage |
| MAK Geymüllerschlössel | 12–20 Uhr | „ZEIT FÜR KOST – DER GEDECKTE TISCH“ |
| Apollo Garage, Apollogasse 11–13 | 13–18 Uhr | „SHARING ‘FESTTOPS’“ |
| Karmelitermarkt | 11–15 Uhr | „A GLASS OF WAVES“ |
| Festivalzentrale | 11–18 Uhr | „TECH TALES“ |
Die Festivalzentrale ist am Finaltag zugleich Ausstellungsort, Treffpunkt und Schauplatz des offiziellen Abschlusses.
Die Stadt Wien führt für das gesamte Festival den Zeitraum vom 25. September bis 4. Oktober mit einer täglichen Öffnungszeit von 11 bis 19 Uhr und freiem Eintritt an. Einzelne Veranstaltungen haben davon abweichende Zeiten, weshalb für den 4. Oktober die jeweiligen Programmdaten maßgeblich sind.
Welche Projekte bleiben am Finaltag zu sehen
Mehrere Ausstellungen und Projekte laufen bis einschließlich 4. Oktober. Dazu gehört „20 × 20“ von designaustria im designforum Wien. Zwanzig junge Designpositionen stehen dort für unterschiedliche Ansätze zeitgenössischer Gestaltung. Im MAK zeigt die Ausstellung „20 JAHRE VIENNA DESIGN WEEK – EINE STADT VOLLER PLAKATE“ die visuelle Geschichte des Festivals. Die Präsentation begann am 29. September und läuft sogar über das Festivalende hinaus bis 1. November 2026. Sie dokumentiert die Plakatgestaltung der vergangenen zwei Jahrzehnte und stellt damit einen direkten Bezug zum Jubiläum her.
Weitere bis 4. Oktober angesetzte Projekte befassen sich mit Raum, Material, Handwerk und Alltag. Dazu gehören „BEYOND SEEING – RETHINKING HUMAN RELATIONSHIPS WITH SPACE“, „EVERYDAY MATTERS“, „SECOND NATURE – CONTEMPORARY INDIAN CRAFTS“, „HOUSE OF CREATURES“, „IF YOU CAN’T BEAT THEM, EAT THEM“ und „WÜRSTELSTAND – A POTPOURRI OF VIENNESE TRADITION AND DESIGN“.
„20 × 20 designforum Wien“ versammelt 20 junge Designpositionen, während die Ausstellung im MAK die Plakate der Festivalgeschichte vom Beginn bis zur Gegenwart zeigt.
Welche Menschen und Projekte stehen im Mittelpunkt
Der letzte Tag bringt unterschiedliche Akteurinnen und Akteure zusammen. Beim Projekt „BEYOND THE BACKROOMS“ führt Alexandra Brückner, Head of Production der VIENNA DESIGN WEEK, durch Bereiche hinter den offiziellen Ausstellungsräumen. Das Format macht damit Produktions- und Organisationsräume selbst zum Gegenstand der Vermittlung.
Beim Projekt „SHARING ‘FESTTOPS’“ steht der Designer Leon Theodor im Mittelpunkt. Seine rollbaren Partytische bringen ein Motiv aus privaten Garagen in Hietzing in den öffentlichen Raum. Die Veranstaltung findet am 4. Oktober von 13 bis 18 Uhr in der Apollo Garage, Apollogasse 11–13 im 7. Bezirk, statt. Das Projekt verbindet Gestaltung mit einer konkreten städtischen Situation: Private Parkgaragen werden als halböffentliche Räume betrachtet, in denen Nachbarschaft, Freizeit und lokale Subkultur zusammentreffen. Beim Termin „SECOND NATURE – CONTEMPORARY INDIAN CRAFTS“ geht es dagegen um traditionelles indisches Kunsthandwerk und die Frage, wie Unternehmen solche handwerklichen Strukturen für inklusive und ökologisch orientierte Geschäftsmodelle nutzen können. Die Führung „Meet the Maker“ ist am 4. Oktober von 14 bis 15 Uhr angesetzt.
Wie endet die Vienna Design Week 2026
Der offizielle Abschluss findet in der Festivalzentrale am Hietzinger Kai statt. Die Finissage der Vienna Design Week beginnt am 4. Oktober um 16 Uhr und dauert bis 19 Uhr. Das Gebäude ist dabei mehr als eine temporäre Adresse. Die Festivalorganisation nutzt die ungewöhnliche Architektur des ehemaligen Allianz-Hochhauses, um Ausstellung, Stadtgeschichte und Zwischennutzung miteinander zu verbinden. Die offizielle Festivalbeschreibung verweist auf die großzügigen Räume und die unterschiedlichen Bereiche des Hauses, die während der Jubiläumsausgabe öffentlich zugänglich gemacht werden.
Der Ort erzählt damit selbst einen Teil der Geschichte des Festivals: Ein ehemaliges Versicherungsgebäude aus den 1970er-Jahren wird für zehn Tage zur zentralen Bühne der Designveranstaltung.
Die Jubiläumsausgabe endet damit nicht ausschließlich mit einer klassischen Ausstellungsschließung. Auf dem Programm des letzten Nachmittags stehen weiterhin Führungen, Präsentationen und Begegnungen, bevor die Festivalzentrale zwischen 16 und 19 Uhr zur Finissage einlädt.
„20th VIENNA DESIGN WEEK, 25 Sept – 4 Oct 2026“ – die offizielle Festivalangabe zum Jubiläumsjahr.
FAQ zur Vienna Design Week am 4. Oktober

Wann endet die Vienna Design Week 2026?
Die 20. Ausgabe endet am Sonntag, 4. Oktober 2026. Das Festival läuft vom 25. September bis zum 4. Oktober und umfasst damit zehn Festivaltage.
Wo ist die Festivalzentrale?
Die Festivalzentrale befindet sich am Hietzinger Kai 101 im 13. Wiener Gemeindebezirk, direkt bei der U-Bahn-Station Unter-St.-Veit. Dort findet am 4. Oktober von 16 bis 19 Uhr auch die Finissage statt.
Welche Veranstaltung beginnt am 4. Oktober zuerst?
Der erste im offiziellen Tagesprogramm ausgewiesene Termin ist der Talk „EAT YOUR WASTE – WHAT IF THE LEFTOVERS WERE THE LUXURY?“ von 11 bis 12 Uhr in der Festivalzentrale. Inhaltlich geht es um Circular Food Design und den Umgang mit Lebensmittelresten.
Welche Ausstellung im MAK gehört zum Jubiläumsprogramm?
„20 JAHRE VIENNA DESIGN WEEK – EINE STADT VOLLER PLAKATE“ zeigt die Plakatgeschichte des Festivals. Die Ausstellung im MAK Plakat Forum läuft vom 29. September bis 1. November 2026 und damit über das Festivalende am 4. Oktober hinaus.
Was ist am 4. Oktober außerhalb der Festivalzentrale zu sehen?
Zu den Terminen außerhalb der Zentrale gehören unter anderem „ZEIT FÜR KOST – DER GEDECKTE TISCH“ im MAK Geymüllerschlössel von 12 bis 20 Uhr sowie „SHARING ‘FESTTOPS’“ in der Apollo Garage von 13 bis 18 Uhr. Auch „A GLASS OF WAVES AT THE KARMELITERMARKT“ ist am letzten Tag von 11 bis 15 Uhr angesetzt.
Verwendete Materialien: Stadt Wien Veranstaltungskalender, offizielle Vienna Design Week Programmseite, offizielle Vienna Design Week Festivalinformationen, MAK Museum für angewandte Kunst, WIENtoday.at
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